Sandra88
Guten Tag Frau Henkes, seit zwei Wochen besucht mein 2,5-jähriger Sohn eine neue Kitagruppe. Er hat nach einer dreiwöchigen Schließzeit von der Krippengruppe in den Kitabereich gewechselt. Dort hat er nun neue Erzieherinnen und auch neue Kinder, aber auch ihm bekannte Kinder. Die Räume grenzen direkt aneinander. Seine große Schwester geht in eine ebenfalls benachbarte Kitagruppe. Die Kinder teilen sich ein Bad und den Spielplatz. Nun ist es so, dass er sich bereits bei der Krippeneingewöhnug schwer getan hat und viel Zeit brauchte, aber nun gut angekommen war und gerne ging. Auch jetzt freut er sich auf die Kita und geht morgens fröhlich los. Das ändert sich dann direkt vor der Tür bei der Abgabe. Die ersten drei Tage war er sehr traurig, beruhigte sich aber schnell. Danach ging es ganz gut. Es kostet ihn sichtlich Überwindung, aber er ging immer von sich aus in den Raum. Heute morgen fing er schon vor der Tür an zu weinen, ging dann von sich aus zur Tür und wurde mir weinend von der Erzieherin abgenommen. Das bessert sich auch nicht im Laufe des Vormittags. Er hat immer wieder geweint und sich erkundigt und vergewissern lassen, dass ich ihn nach dem Mittagessen abholen. Das haben wir jetzt immer so gemacht um ihm den Einstieg zu erleichtern. So ist er 3 Stunden pro Tag in der Kita. Generell habe ich das Gefühl, dass er sich sehr daran klammert mittags abgeholt zu werden und seine Schwester vormittags draußen beim Spielen zu treffen. (Das ist neu, da die krippenkinder einen anderen Spielplatz haben. ) Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich mich am besten verhalte? Ich denke schon, dass er dort auch schöne Momente und Spaß hat. Ich möchte es ihm aber auch nicht unnötig schwer machen. Die Erzieherinnen möchten jetzt erstmal so weiter machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Guten Tag, zwei Wochen sind für ein Kleinkind eine kurze Zeit, um sich an ganz neue Bedingungen zu gewöhnen. Ich habe es auch so verstanden, dass es keine Eingewöhnung mehr gab. Gerade nach einer dreiwöchigen Pause, in der Ihr Sohn vermutlich zu Hause von Ihnen betreut wurde, fällt eine solche Umstellung schwer. Möglicherweise hilft es Ihrem Sohn, wenn Sie ihm etwas von sich mitgeben, ein Tuch o.ä., damit Ihr Geruch ihn in Ihrer Abwesenheit umgibt. Bestärken Sie ihn darin, dass er doch in der Krippe schon so oft erlebt hat, dass Sie ihn immer abholen. Es wird für Ihren Sohn auch sehr wichtig sein, dass Sie ihm den Kitabesuch zutrauen. Ermutigen Sie ihn. Ich denke, Sie können dem Plan der Erzieher/innen folgen und Ihrem Sohn noch Zeit geben, sich an all das Neue zu gewöhnen. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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