Mitglied inaktiv
Ich wohne mit meinem span. Freund und 15-monigem Sohn in Spanien. Ich vermisse Dtl. sehr und komme schlecht mit der Art der soz. Beziehungen hier klar. Mein Freund bleibt aber auf jeden Fall in Spanien, da er mit der Ausländerfeindlichkeit in Dtl. nicht klar kommt und weil er das Leben in Sp. wesentlich besser findet. Wir sind daher nicht sicher, ob wir langfristig zusammen bleiben können. Meine Frage ist nun, falls wir uns dafür entscheiden getrennte Wege zu gehen, wie wir dies so wenig traumatisch wie möglich für unseren Sohn machen können. Er hängt sehr an seinem Vater, da wir uns beide gleich viel um ihn kümmern, er würde aber mit mir nach Dtl. kommen. Mein Freund sagt, je eher desto besser, damit es nicht so schmerzvoll für ihn wird. Ich denke, je länger unser Sohn seinen Vater hat, desto besser. Ich habe bisher den Schritt, nach Deutschland zurück zu gehen, noch nicht gewagt, weil die Vorstellung, dass die beiden ohne einander leben müssen, auch für mich sehr, sehr traurig ist.
Hallo, das, was Sie mir schildern, ist eine doppelt verfahrene Situation, für die es genau genommen übehaupt keine gescheite Loslösung gibt. Aber wahrscheinlich ist es das Beste, Sie trennen erst einmal die beiden Probleme und gehen alle zusammen dann schrittweise und nacheinander an. Als erstes sollten Sie das nächtliche Stillen beenden. Das setzt voraus, daß ihr Sohn tags über altersgemäß ißt und satt wird. Da ich nichts darüber weiß und auch kein Gewicht von ihm kenne, würde ich vorschlagen, daß Sie Ihren Sohn in Spanien noch einmal von einem KiA/KiÄ untersuchen lassen. Wie man atraumatisch abstillt, soweit das in diesem Alter noch gelingt, dazu gibt es in meinem Forum viele Antworten, die Sie im gezielten Suchlauf unter "Brustentwöhnung in der Nacht" einsehen können. Ohne ersatzweise Tee für eine gewisse Zeit wird es vermutlich nicht gehen. Bitte immer ungesüßten Tee oder Wasser. Auch Herumtragen wird eine Zeitlang unvermeidlich sein. Wenn dieses Problem gelöst ist, dann sollte Sie noch einmal gewisse Zeit der Loslösung abwarten, aber einen großen Gewinn hat Ihr Sohn davon nicht, da der Prozeß durch die Trennung gewaltsam unterbrochen wird. Ihr Sohn wird sich an Sie rückbinden müssen, und es droht die erschwerte Loslösung (wieder Suchlauf unter dem entsprechenden Stichwort). Viele Grüße und alles Gute
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