Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, ich habe folgende Frage: Meine Tochter, 18 Monate schläft abends ohne Theater um ca. 20:00 Uhr ein. Vorige Nacht ist sie gegen 22:45 Uhr gekommen und hat schrecklich geweint. Ich hatte die Vermutung das sie einen Alptraum hatte. Sie hat sich so reingesteigert und geweint, das sie gebrochen hat. Jetzt meine Frage: Da sie ein Herzkind ist, könnte es organisch sein? Oder kann es damit zusammenhängen das sie vor ca. 17 Monaten im Krankenhaus am Herzen operiert worden ist. In dem Krankenhaus hatten sie 2 Krankenschwestern für 15 Kindern. Weiter wurde auf dem damaligen "Essensplan" vermerkt, das sie um ca 20:00 Uhr Milch bekommen hat und dann wieder um ca 08:00 Uhr. Vielleicht haben die Krankenschwestern sie schreien lassen, weil sie keine Zeit hatten. Die ganze vorige Woche ist sie fast stündlich gekommen und hat schrecklich geweint - meistens hatte sie aber die Augen zu. Am Tag schläft sie ohne weiteres. Ab wann kann man mit seinem Kind zum Therapeuten gehen?
Hallo, wenn ich Sie richtig verstehe, dann wurde Ihre Tochter kurz nach der Geburt operiert. Schon möglich, daß die Krankenschwestern nachts überfodert waren und Säugling haben schreien lassen, bis sie mit dem Fläschchen zu ihnen kamen. Aber kein Krankenhausträger würde aus diesem Grund eine Krankenschwester mehr einstellen. Im Gegenteil, es wird immer weiter rationalisiert. Konnten Sie eigentlich damals nicht bei Ihrer Tochter im Krankenhaus bleiben? Wie dem auch sei, daß sie jetzt nachts weinend aufwacht, hat wohl nichts mehr mit den damaligen Erlebnissen zu tun, obwohl diese sich sicher nicht günstig ausgewirkt haben. Wenn ein Kind vor Mitternacht "schreiend" aufwacht und ohne richtig wachzuwerden vor sich hin weint, dann könnte es sich um den so genannten Nachtschreck oder Pavor nocturnus handeln (s. gezielter Suchlauf). Diese Schlafstörung ist weitgehend unbeeinflußbar und geht in der Regel von alleine wieder weg. Ansonsten kann ich Ihnen nur raten, Ihre Tochter, wenn nicht schon geschehen, zu Ihnen ins Schlafzimmer zu nehmen, ihr Bett dort an Ihr Fußende zu stellen und sie sofort zu trösten, wenn sie wieder weint. Mit der Zeit entwickelt sich bei ihr soviel Vertrauen in die Sicherheit bei den Eltern, daß die Angstzustände nachlassen werden. Viele Grüße
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