Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, heute sprach mich die Kindergärtnerin an, mein Sohn (er ist fast 3)wäre rotzfrech,würde ständig provozieren (geht zur Kindergärtnerin und spuckt ihr vor die Füße, spuckt überhaupt ständig irgendwohin und diese Kindergärtnerin hasst gerade DAS besonders) würde nicht hören und schubst kleinere Kinder. Diese Kindergärtnerin ist auf uns wirklich nicht gut zu sprechen. Sie sagt, ich solle ihm klarmachen, dass es Regeln gibt u.s.w. Wenn ich ihn vom Kindergarten abhole, spielt er manchmal verrückt (schmeißt sich hin und kriegt einen Wutanfall). Ich komme mir schon als völliges Muttermonster vor, weil alle anderen Kinder artig zu sein scheinen. Ich frage mich, woran das Verhalten meines Sohnes liegt. Ist er vielleicht mit der Situation im Kindergarten überfordert? (Zuhause ist es so, dass er meistens gut hört, wenn er mit EINER Person zusammen ist, sobald noch Jemand da ist, macht er Unsinn. Bei mir ist es merkwürdigerweise ähnlich. Ich fühle mich in Gruppen auch nicht wohl und habe eher enge Beziehungen zu einzellnen Menschen. Gruppenzusammenhänge überfordern mich. Könnte es mit meinem Sohn das selbe sein? Bevor er in den Kindergarten gegangen ist (seit 3 Monaten) war er bei der Tagesmutter und alles war bestens. Aber er muss doch auch mal lernen, sich in eine Gruppe einzufügen. Ansonsten schätzen ihn die Kindergärtnerinnen als intelligent ein, halten ihn alleredings für einen Einzelgängerer spielt meistens allein. (Aber mein Mann und ich sind auch absolute Einzelgänger). Mein Sohn ist total schuldbewusst (will mich ständig trösten), scheint aber sein Verhalten nicht ändern zu können, Können Sie mir einen Rat geben? Danke im Vorraus Kyra
Liebe Kyra, inwie weit Einzelgängertum erblich ist und nicht nur Folge der Sozialisation möchte ich dahin gestellt sein lassen. Ihr Sohn, gerade mal knapp 3 Jahre, zeigt im Kiga, wie Sie sagen, provozierendes Verhalten. Wahrscheinlich trotz er auch noch stark und ist oppositionell. Es ist kaum glaubhaft, daß er nur im Kiga so sein soll. Mit diesen aggressiv getönten Verhaltensweisen meint er, sein eher schwaches Selbstvertrauen verteidigen zu müssen. Das offenbar besonders im Kiga oder unter fremden Personen, wo und wenn er sich in der entspr. Situation noch sehr unzulänglich fühlt. Es ist tatsächlich sehr die Frage, ob für ihn der Kiga nicht noch eine Überforderung darstellt. Das nötige Selbstvertrauen müssen Sie Ihrem Sohn zu Hause vermitteln, das kann man schlecht auf den Kiga delegieren. Da muß ein Kind es schon einigermaßen besitzen. Ermitteln Sie zusammen mit der Erzieherin, wo die Schwächen Ihres Sohnes derzeit liegen und überlegen Sie mit ihr ein Programm, wie Sie diese zu Hause positiv wandeln können. Gelingt Ihnen das, kann er auch wieder in den Kiga und wird dann sein oppositionell-provozierendes Verhalten ablegen. Viele Grüße
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