Mitglied inaktiv
hallo, meine Tochter ist 21/2J. Sie ist sehr sehr zugänglich hat am Anfang nur kurzes Scharmgefühl, aber wenn wir einkaufen sind und ich nur mal hinter einem Kleiderständer verschwinde, ich mir aber ziemlich sicher bin, daß sie weiß wo ich stehe, (dieser einer oder halber meter),fängt sie gleich ganz dolle an zu weinen und fragt die Verkäuferin wo ich wäre, ich höre sie dann natürlich und gehe gleich hin, weil sie so wahnsinnig heult, daß die Verkäuferinnen oder egal jetzt wo sie an die Hand nehmen wollen und mich suchen wollen. Tut sie nur so, weil sie aufmerksamkeit will, oder hat sie wirklich Angst, daß ich nicht da bin, daß hatte sie vorher nie, Es ist aber auch nichts passiert wo ich sagen könnte ich habe sie verloren oder so. Ich habe Angst wie das mit dem Kindergarten wird und wenn sie mal getrennt werden soll. Ich habe iHR ERKLÄRT DAß ICH IMMER DA BIN UND WIEDERKOMME und wenn sie einen Jungen oder Kind alleine sieht fragt sie gleich wo deren mama ist? Ist das eine Phase, wie soll ich es Ihr erklären oder klarmachen, daß sie auch mal ohne mich sein kann ich aber wiederkomme. Mein mann muß mit Ihr raus und ich muß zu hause sein ,wenn sie wieder kommt sonst kriegt sie Panik. ICH ALLEINE AUS DEM HAUS ??ACH JE, das geht garnicht. bei meiner Schwester kann ich sie wiederum mal für ne kurze zeit lassen und auch in so einen Gewöhnungskindergarten geht sie 2 Ml die Woche gerne hin. Jedoch ist Ihr die Erzieherin gut vertraut und es sind nicht so viele Kinder. Vielen dank für Ihre Antwort
Hallo, Ihre Tochter hat sich bisher nicht entwicklungsentsprechend von Ihnen loslösen können. Sie zeigt jetzt offenkundig noch die Anhänglichkeit eines ein bis eineinhalbjährigen Kindes (S. mein Langtext, 2.Teil). Der Grund ist der, daß sie bisher wenig positive Attribute (3.Teil!) auf ihr Selbstkonto hat versammeln können. Sie fühlt sich also immer noch allein im sicheren Verbund mit ihrer Mutter als primärer Bezugsperson sicher. Allein auf sich gestellt befällt sie die (Ursprungs-)Angst (alles im 1. Teil). Daher wird sie noch panisch, wenn Sie verschwinden oder nicht sogleich am erwarteten Ort erscheinen. Weiter unten haben Sie doch auf eine andere Frage geantwortet und dabei erklärt, daß Sie Ihre Tochter, wenn sie "zickig" wurde, also Ihrem "Nein" keinen Gehorsam geleistet hat, ins Bett gesperrt haben und die Tür zugemacht haben. Ein solches Handeln ist extrem einschüchternd und verängstigend für ein Kleinkind und schwächt Selbstentwicklung und Loslösungsbestrebungen. Kein Wunder also, daß sie heute so ängstlich auf Sie fixiert ist. Und das kritisieren Sie nun wiederum an Ihrer Tochter, was diese weiter verunsichert und seelisch kränkt. Sie sehen, daß sich alles, was ich hier im Forum vertrete, sehr genau auf die tatsächlichen Entwicklungen eines Kleinkindes anwenden läßt. Daher empfehle ich Ihnen, meine Erklärungen sich zu Herzen zu nehmen und Ihre erzieherische Haltung entsprechend zu ändern. D.h. konkret, Sie müssen sich jetzt Ihrer Tochter, obwohl schon 2einhalb, wie einer Eineinhalbjährigen wieder zuwenden und ihr die Chance geben, die "verpaßte" Entwicklung zum Positiven nachzuholen, was sie dankbar annehmen wird. Vergessen Sie komplett das Schlagwort von den "Grenzen setzen". Öffnen Sie die bisher gesetzten Grenzen und lassen Sie Ihrer Tochter die Freiheit, sie selbst zu werden. Unterstützen Sie sie in Ihren Unternehmungen und machen Sie ihr Mut. Seien Sie auf der anderen Seite 100% hinter ihr und zeigen Sie ihr, daß sie immer für sie da sind und sie trösten und absichern. In dem Moment, in dem ihre Tochter diese Sicherheit zurückgewonnen hat, wird sie sich von Ihnen ohne Angst entfernen und sich aufmachen, mutig ihr Selbst zu behaupten. Ganz ohne Trotz geht das allerdings nicht ab. Den müssen Sie dann auch noch mit ihr durchstehen (wie übrigens alle Eltern). Viele Grüße
Mitglied inaktiv
hallo, danke ersteinmal für Ihre Antwort, dazu möchte ich noch eine Frage stellen, weil mein Mann zu mir meinte ,daß es bestimmt daran liegt, daß ich sie nicht irgentwo hingebe, jedoch möchte, jetzt möchte ich das sowieso nicht und andere behaupten, weil sie sehen, wie ich mit Ihr umgehe, daß ich sie zu sehr verwöhne und Ihr zu viel Aufmersamkeit und liebe gebe, das ärgert mich schon das kann doch wohl nicht falsch sein oder? Ich hatte sie nämlich in der SS fast verloren und gebe dann schon zu, daß ich mir da sehr viel Mühe gebe. Auch da wäre ich Ihnen für Ihre Meinung dankbar. liebe grüße
Mitglied inaktiv
ich hatte noch vergessen zu fragen, ich hatte ja auch im meienm erstem Beitrag geschrieben, daß sie 2 Mal die Woche für 3 Stunden in einen Vorkiga geht. Sie geht dort komischerweise gerne hin, soll ich sie dort trotzdem rauslassen oder kann sie dort beruhigt hingehen. Danke
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