Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth. Mein Sohn (2,5J) ist weiterhin sehr sehr Mama-Anhänglich. Er ist jetzt ausgeglichener und trotzt weniger, wenn fast nur ich mich um ihn kümmere (mit ihm spiele, ihn wickle, ihn ins Bett bringe etc). Oft weint er aber jetzt in der Nacht auch, schreit nein, nein, ich will nicht, und wollte sich gestern Nacht dann auch nur von Mama beruhigen lassen. Ich möchte mich doch aber auch um unser Baby kümmern. Ich überlege jetzt ernsthaft, ihn nicht mehr zur TaMu zu bringen, letzte Woche hat er auch zwiemal morgens gesagt, er möchte daheim bleiben (obwohl er sonst immer sehr gern hingegangen ist und sich auch von ihn trösten läßt etc.). Selbst Opa, den er eigentlich geliebt hat, zieht er mir nicht mehr vor.Meinen Sie, ihn daheim zu lassen ist der richtige Weg? Und ist es für das Baby (4Mon.) ausreichend, wenn es einfach nur "dabei" ist? Es bleibt mir fast keine Zeit mich einmal nur mit dem Baby zu beschäftigen, solange der Größere dabei ist. Danke!!!
Hallo, vermutlich war es ein Fehler, die Ankunft des Baby mit dem Übergang zur Tagesmutter zeitlich ungefähr zu vereinen. Es liegt zwar aus praktischen Gründen nahe, so vorzugehen, aber aus psychologischen Gründen ist es ein Risiko. Ich hätte Ihnen davon abgeraten. Jetzt haben Sie nur die eine Möglichkeit, die Betreuung durch die Tagesmutter nicht völlig aufzugeben, ihrem Sohn freizustellen, ob er zur Tagesmutter gehen möchte oder nicht. Voraussichtlich wird er sich einige Male klar für eine Zuhausebleiben entscheiden, aber dann wird er sich auch wieder zur Tagesmutter sehnen, wenn er diese als Ersatzbezugsperson akzeptiert hat und es ihm bei ihr gefällt. Gleichermaßen der Großvater. Das Baby wird einstweilen noch zufrieden sein, immer dabei sein zu dürfen, denn ein Säugling lebt vom Dabeisein. Erst wenn es immer raumgreifender und anspruchsvoller wird, drohen neue Konflikte. Viele Grüße
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