Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

(nochmal wg.Papa) wie verhalten wir uns?

Frage: (nochmal wg.Papa) wie verhalten wir uns?

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Hallo Dr.Posth. Ich schrieb hier schon einmal, daß der Papa sozusagen nichts machen darf. Im Grunde ist das auch weiterhin so geblieben..... Nur würden wir beide gerne wissen, wie wir uns bei solchen "nein nur Mama" verhalten sollen ? Der Kleine schreit und weint wirklich sehr heftig(kein trotzweinen!), wenn zB der Papa die Windeln wechseln soll, Papa ihn ins Bett bringen soll usw. Bisher mach ich das dann eben, weil uns das weinen fertig macht....gerade abends, wenn er ja ins Bett soll (mach ich es, ist alles kein Problem!) Soll Papa es trotz weinen machen ? Wie haben es auch eine zeitlang zusammen gemacht, doch genützt hat es nichts...... Eine Freundin sagte mir, er muß eben da mal "durch" (wir mit!) und weinen, dann klappt es bestimmt, sonst weiß er das sonst die Mama kommt.... Stimmt das so ? Unser Sohn wird im Febr. 3 Jahre. Danke für Ihren Rat.... Gruß Heike


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Heike, es irritiert natürlich schon ein wenig, wenn ein 3jähriges Kind seinen Vater gar nicht annehmen möchte. Von hier aus ist schwer zu beurteilen, ob es am Vater liegt, der "einfach kein Händchen" für Kinder hat, oder an der Mutter, "die ihr Kind nicht hergeben möchte". Beide Versionen werden laienhaft gerne angeführt. Möglicherweise ist es auch beides, weil unbewußt die Mutter das Kind wieder an sich rückbindet, weil der Vater mit ihm nicht klar kommt, oder der Vater sich zurück zieht, weil die Mutter "gluckt", wie die Leute sagen. Vielleicht genügt es ja, wenn Sie als Eltern gemeinsam einmal über diese Möglichkeiten reden und die daraus resultierenden eigenen Verhaltensweisen abstellen. Die Veränderung in Ihrem Verhalten spürt ihr Sohn sofort und wird seine "Strategien" ebenfalls ändern und sich neu anpassen. Viele Grüße


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