Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

nochmal schlafen

Frage: nochmal schlafen

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo, Sie haben uns letzte Woche falsch verstanden. Wir haben Sophia nie schreien lassen u.werden das nie tun! Wenn ich anderen sage wie schlecht Sophia schläft bekomme ich nur meist zu hören, daß sie ihre Babys 3 Nächte lang schreien lassen haben u.sie nun „wunderbar durchschlafen“. Wenn Sophia am Tag aufwacht u.feststellt, daß sie allein ist, ruft sie nach uns. Dann kuschel ich mich zu ihr u.sie schläft weiter. Abends wenn es dunkel ist, schreit sie. Ich denke, dass ist Angst. Deshalb nehmen wir sie später zu uns ins Bett (sonst direkt neben uns). Ist Sophia besonders ängstlich? Zu ängstlich? Schlafen andere wirklich durch? Müssen sie mit Angst weiterschlafen? Ich versteh nicht, wie man so unschuldige Wesen einfach schreien lassen kann! Ich versuche mir immer vorzustellen, wie es mir an Sophias Stelle gehen würde. Ich geh nicht gern allein ins Bett u.kuschel mich nach einem schlechten Traum an meinen Freund! So sind Sophias Bedürfnisse total nachvollziehbar! P.S.Ihr Buch ist toll


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, das habe ich auch nicht so verstanden. Die allgemeine Abhandlung über die Problematik des Schreien-lassens war eher allgemein gemeint, um Ihnen zu sagen, daß ich davon absolut nichts halte. Im Übrigen stimmen zwei dinge nicht, n dem, was "die Leute" sagen. Ich weiß es besser, weil ich in meiner Praxis andere Dinge zu hören bekomme. Nach 2 oder 3 Nächten Schreiens-lassens ist das Problem mitnichten gelöst und die Kinder schlafen danach alles andere als wunderbar. Das "Verhängnis" für die Kinder ist ihre Fähigkeit, sich auch an schlechte Lebensumstände anzupassen. Zwar protestieren sie anfangs dagegen, und das je nach Veranlagung mehr oder weniger intensiv, aber dann geben sie auf um überleben zu können. Die Natur gebietet ihnen das, weil überleben immer wichtiger ist als gut leben. Aus der Menschheitsgeschichte und den Individualgeschichten gibt es schreckliche Beispiele für dieses Prinzip. Daraus nun eine Rechtfertigung für Lieblosigkeit zu machen, um Disziplin im Verhalten zu erreichen, das halte ich für höchst unverantwortlich. Wer das propagiert, hat von der Seele der Kinder nichts verstanden. Wie gesagt, auch das nur zum allgemeinen Verständnis. Sie machen das mit Ihrer Tochter schon vollkommen richtig, und Sie werden sehen, Sie werden dafür durch eine gesunde psychosoziale Entwicklung ihrer Tochter eines Tages belohnt. Ansonsten gilt das, was ich Ihnen im letzten Posting zur abendlichen Mahlzeit und zum Stillen in der Nacht gesagt habe. Viele Grüße PS: Es freut mich sehr, daß Ihnen mein Buch gefällt.


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Sehr geehrter Herr Dr. Posth, meine Tochter, fast 24 Monate, benötigt zum Einschlafen und nachts, wenn sie wach wird oder sich in einer Übergangsphase befindet, meine Hand und einen Schnuller. Was stellenweise ziemlich anstrengend ist, da ja beides dann schnellstmöglich zur Verfügung stehen muss. Sie geht seitdem sie ein Jahr alt ist in eine Kripp ...

Hallo, Dr. Posth, Danke für ihre Antwort letzte Woche... Sie wollten genauere Angaben. Unsere 18 Mo alte Tochter, hatte schon immer Einschlaf -und Durchschlafschwierigkeiten. Wir haben sie immer bei uns neben dem Elternbett und ihr Bett hängt an unserem dran, ohne Trenngitter. Sie wacht zwischen 00 uhr und 5 uhr mehrmals auf und kann nicht mehr sc ...

Guten Morgen Frau Henkes, unsere Tochter 2J. 3 Monate schläft generell nicht gut. Schon immer begleiten wir sie liebevoll in den Schlaf ( Bücher vorlesen und singen) und es schläft auch schon immer einer von uns bei ihr. Nachts sichert sie sich regelmäßig ab, ob Mama oder Papa noch da sind oder fordert streicheln oder singen ein. Oft gibt es au ...

Guten Tag Frau Henkes,   Ich habe folgendes Problem.   Mein Sohn ist fast 11 Monate alt und seit gut einem Monat haben wir das Problem das ich ihn kaum noch zum einschlafen bekomme.   Mein Mann und Ich haben es oft im Wechsel gemacht, mal mehr der eine mal mehr der andere. Wo es gerade besser ging.   Er muss generell noch j ...

Hallo Frau Henkes,  meine Tochter 8 Jahre alt hat seit gestern plötzlich Angst alleine zu schlafen. Wenn ich sie fragen warum sie jetzt plötzlich Angst hat, sagt sie, dass sie gestern Nacht schlecht geträumt hat. Ich war heute so lange jetzt bei ihr im Zimmer bis sie eingeschlafen ist. Sie ist ein sehr sehr sensibles Kind, auch im Alltag. Sobal ...

Hallo, mein Sohn ist 9,4 Jahre und schläft seit Wochen sehr schlecht ein und auch nicht mehr durch. Während dem einschlafen, frägt er alle 10min wie viel Uhr es ist. Teilweise gehe ich dann um 22uhr ins Bett und er legt sich mit ins Elternbett. Seit Kleinkind haben wir den selben Ablauf beim Bett gehen. Er hat ausreichend Bewegung (fußballtraining ...

Guten Tag Ingrid Henkes! Mein Baby ist 7,5 Monate alt. Ich mache die Schlafbegleitung mit dem Stillen. Das finde ich gut und stimmig für uns beide. Seit wir nach der Geburt und krankheitsbedingt längerem KH Aufenthalt zuhause waren, schlafe ich mit ihm zusammen. Ich bringe ihn abends ins Familienbett und bleibe die ganze Zeit dabei. Wir sind da ...

Hallo Frau Henkes, Unsere Tochter (7 Jahre alt/ 2. Klasse) schläft in ihrem Bett ein, kommt aber jede Nacht zu uns ins Elternbett. Manchmal sagt sie sie hätte Albtraum, aber der Hauptgrund ist, wie sie mal sagte: "ihr seid hier zu zweit und ich bin dort alleine".  Sie ist ein Einzelkind, sehr sensibel. Sie kann zwar supergut lange alleine ...

Hallo Frau Henkes, Ich bräuchte mal Ihren Rat zum Thema alleine schlafen in der Nacht.  Mein Sohn ist 2 und wird diesen Dezember 3 Jahre. Bisher habe ich bei ihm geschlafen weil er meine Nähe in der Nacht gesucht hat.  Ich bin jetzt in der 31 Woche schwanger. Unser zweites Kind wird Ende Dezember kommen.  Damit sich beide Kinder nicht ...

Guten Tag Frau Henkes, unser Sohn, 20 Monate, geht seit September in die Krippe. Er kennt die Einrichtung bereits, da auch sein großer Bruder dort ist und so lief die Eingewöhnung problemlos. Wir sind dennoch langsam Schritt für Schritt vorgegangen, das Mittagessen hat er sich zum Beispiel irgendwann selbst eingefordert und auch mit dem Schla ...