Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, als mein Sohn im Babyalter so viel geschriien hat, wurde mir ja gesagt, dass er wohl Blähungen hätte. Ich habe ihn dann oft im "Fliegergriff" durch die Wohnung getragen, solange das vom Gewicht her ging, das hat manchmal auch geholfen, wenn auch nicht gerade oft. Mein Sohn wollte wie jetzt bei Trotz- bzw Wutanfällen eigentlich auch schon damals in diesem "Schrei-Zustand" nicht gerne angefasst oder getröstet werden. Gerade das war und ist natürlich für mich sehr schlimm, da man sich als Mutter natürlich schon schlecht fühlt, wenn man sein Kind nicht trösten kann ! Das war auch meistens aber nicht möglich, da er sich, wenn ich versucht habe zu trösten oder ihn in den Arm zu nehmen, total nach hinten überstreckt hat. Das war typisch für ihn. Der Arzt meinte damals, das sei nicht auffällig. Ich habe ihn dann oft auf seine Krabbeldecke gelegt und einfach nur daneben gesessen und entweder gar nichts getan oder ihm den Kopf gestreichelt oder versucht, ihn mit Spielzeug etwas abzulenken. Gar nichts tun hat sich eigentlich (soweit ich mich erinnere) als am besten erwiesen. Manchmal habe ich in diesen Phasen auch (kurz !) den Raum verlassen, um wieder "einen klaren Kopf" zu kriegen. Das war aber nicht die Regel, aber manchmal war es einfach nötig. Später habe ich dann versucht, ihn hinzulegen, wenn er geschriien hat und nach einiger Zeit hat mein Sohn sich daran gewöhnt, regelmäßig vormittags und nachmittags zu schlafen. Die Wachphasen blieben aber schwierig. Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen, viele Grüße, Gabi
Liebe Gabi, danke, daß Sie sich noch einmal gemeldet haben. Das "Durchbiegen" beim Schreien ist übrigens ein untrügerisches Zeichen von Wut oder Ärger. Dabei wollen sich die Kinder grundsätzlich nicht gerne anfassen lassen. Sie sind eben richtig wütend. Viele Grüße
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