Ulrike222
Hallo, mein Kind wird in einer Woche 19 Monate und ist seit 3 Wochen in der Kita Eingewöhnung. Eine Woche davon war er krank. Er ruft mir noch Mama hinterher, läuft eigentlich freiwillig hin, fällt mir aber schluchzend um den Hals, wenn ich zurück komme und will dann auch nichts mehr von der Erzieherin hören und sehen. laut Erzieherin macht er sich gut und hat Spaß. Ich Trau dem Ganzen nicht und habe Angst, dass mein Kind Stress hat. Ich wollte deshalb die Eingewöhnung nochmal verschieben, da ich eh zuhause bin, weil ich wieder schwanger bin. Aber mein Mann findet es wichtig und gut. Ich schicke ihn während der Eingewöhnung 1 Stunde am Morgen. Auch nach der Eingewöhnung möchte ich es bei einer Stunde belassen und das auch nur so 3-4 Mal wöchentlich. Kann sich diese kurze Zeit auch schon negativ auswirken? Es gibt diesen Winter leider keine Spielgruppen, dann wäre mein Mann auch mit einer Abmeldung von der Kita einverstanden gewesen.
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, was Sie beschreiben ist ein gutes Beispiel dafür, dass solche Entscheidungen von der Familie getroffen (und getragen) werden müssen. Ihr Sohn geht freudig in die Kita, verhält sich dort unauffällig und freut sich, wenn Sie wieder da sind. So hat er soziale Kontakte ohne zu große Trennungsschmerzen aushalten zu müssen. Diesen neuen Raum stabil und freudvoll werden zu lassen ist auch hilfreich, wenn das neue Kind kommt und wieder neu gemischt wird. Sie haben mehr Raum für Ihres und Ihr Mann ist auch zufrieden (und deshalb eher bereit, entstehende Schwierigkeiten mitzutragen). Ich glaube also, dass Sie für alle eine gute Lösung gefunden haben, die auch längerfristig hilfreich sein kann. Dr.Ludger Nohr
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