Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Ludger Nohr:

Kita

Frage: Kita

Mamawasser

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Sehr geehrter Herr Dr. Nohr,mein Sohn,nun 15 Monate geht seit drei Monaten in die Kita . Seit ein paar Wochen weint er wieder beim abgeben.Durch Corona darf ich ihn nur beim Eingang gleich abgeben und nicht mit rein.Die Erzirherinnen an der Eingangstür sind in anderen Gruppen als er und wechseln immer täglich ,die ihm entgegen nehmen daher kennt er sie kaum. Die Bezugserzieherinnen warten dann im Gruppenraum auf ihn. Er schmiegt sich immer voll lieb mit seinem Kopf an meine Schulter wenn eine Erzieherin kommt um ihn entgegen zu nehmen . Manchmal signalisieren mir die Erzoeherinnen dass ich ihn trotzdem übergeben soll, auch wenn er sich gerade an meine Schulter kuschelt.Ich fühle mich immer total schlecht wenn ich ihn dann übergeben muss. Ich hebe ihn dann von mir weg und geb ihm noch schnell ein Bussi und sage tschüss bis später. Ich würde ja auch lieber noch bisschen kuscheln und hätte auch noch bisschen Zeit ,aber ich glaube die Erzieherinnen wollen dass es schnell geht bzw haben nicht so die Zeit. Er kuschelt sich auch erst ran wenn eine Erzieherin kommt also kann ich nicht vorher schon mit ihm kuscheln. Wenn ich ihn dann der Erzieherin übergebe oder er sie sieht ,weint er. Schade ich damit unserer Bindung/Beziehung wenn ich ihn übergebe während er sich so an mich kuschelt?Fühlt er sich von mir abgelehnt dadurch? Ist die Verabschiedung zu kurz? Sollte ich auf mehr Zeit bestehen? Vielen Dank


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Guten Tag, abgelehnt fühlt Ihr Sohn sich gewiss durch die Verabschiedung nicht und Ihre Beziehung wird auch nicht darunter leiden . Möglicherweise spürt er aber, dass Sie gerne noch etwas kuscheln würden statt ihn abzugeben. Hier müssen Sie nun überdenken, was Ihnen wichtig ist. Es ist sehr schwer, sein Kind in dem Alter fremden Menschen anzuvertrauen, deshalb zögern Sie morgens evtl. auch ein bißchen ihn abzugeben. Aber die Erzieherinnen brauchen Ihren Vertrauensvorschuss, damit die Übergabe klappen kann. Das wird auch Ihr Sohn spüren. Vor der Tür des Kindergartens geht es nicht um Ihre Bedürfnisse, sondern darum dass Ihr Sohn den Wechsel gut bewältigen lernt. Die notwendige intensive Kuschelzeit kann sehr gut zu anderen Tageszeiten stattfinden. Ingrid Henkes


zweizwerge

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Huhu, und wenn Du ihn vorher, bevor Du klingelst, fragst, ob er noch ein bisschen Kuscheln mag, weil Du noch ein ganz bisschen Zeit hast dafür? Vielleicht versteht er das schon? Vielleicht macht es das zumindest für dich einfacher... objektiv ist das geänderte Abgeben ja schon doof, da kann man gut verstehen, dass er das nicht gern mag. LG


Curcuma

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Hallo, mein Sohn ist ähnlich alt wie Deiner und wird immer von seiner Bezugserzieherin entgegengenommen. Wir machen auch erst noch ein paar Sätze Smalltalk mit ihm, so dass er nicht einfach „rübergereicht“ wird. Wäre das bei Euch nicht möglich? Frag doch mal nach und erkläre die Situation. Ich finde die Methode Deiner Krippe in dem jungen Alter fragwürdig. Die Kleinen sind doch sehr auf Bezugspersonen angewiesen. Wie schätzt Du denn generell Eure Eingewöhnung ein? Hat er eine sichere Bindung zur Bezugserzieherin aufgebaut? Ist er dort innerlich „angekommen“? Viele Grüße!


Mamawasser

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Hey, sorey ich habe eeine Abtwort erst jetzt gesehen. Ja die Eingewöhnung lief denke gut die Erzieherinnen sagen er ist zufrieden dort. Er hat auch msl nach ihr die Hönde ausgestreckt. Ja ich weiss nicht in der früh haben die es immer sehr eillg (auch wenn keine anderen Kinder warten). Ich glaube sie denken dass es sonst noch schwieriger ist. Aber ich fühle mich schlecht dabei.


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