Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Hilfe!!! Schlafen mit 20 Mon. zum x.ten

Frage: Hilfe!!! Schlafen mit 20 Mon. zum x.ten

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Hallo, mein Sohn ist knapp 20 Monate alt und seit ca. 5 Wochen haben wir riesen Probleme mit dem Schalfen. Vor dieser Zeit war er müde und ließ sich im wachen Zustand ins Bett legen und schlief schnell ein. Einmal in der Nacht wachte er kurz auf und schlief dann weiter. Nun wacht er sehr oft auf, schreit und lässt sich nur mit Händchenhalten beruhigen. Er schläft auch nur so ein. Nach mehreren malen beruhigen (ich setze mich neben sein Bett, halte manchmal 30 Minuten oder mehr seine Hand) klappt es irgendwann nur noch, wenn wir ihn zu uns ins Bett holen. Inzwischen haben wir allerdings das Gefühl, daß die anfängliche 'Angst' einer Gewohnheit gewichen ist. Langsam bin ich aber fix und fertig wegen den vielen Unterbrechungen und habe recht wenig Geduld mit meinem Sohn. Ich hatte gehofft es wäre nur eine Phase, allerdings hält die ja nun an und ich habe aber nicht den Eindruck daß es besser wird. Sollen wir ihn schreien lassen?? Entnervte Grüße, feenstaub


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, irgendetwas muß anders geworden sein oder passiert sein. Ein Kind, das bisher, wie Sie schreiben, nahezu problemlos Ein- und Durchschlaf gemeistert hat, fängt nicht aus heiterem Himmel an, Probleme zu machen. Daher sollten Sie sich erst einmal fragen, was das ist, wobei zu bedenken ist, daß Kleinkinder wie Seismographen reagieren und Dinge schon spüren, bevor man sie selbst wahrnimmt. Schreien lassen bringt sowieso gar nichts, außer einer extremen Verunsicherung und Angst, und verschlimmert das ganze Geschehen nur noch mehr. Sie setzen damit das Urvertrauen eines Kindes aufs Spiel mit z.T. schlimmen Folgen. Was von Ihnen zu erwarten ist, ist im Moment Feinfühligkeit, Verständnis und Geduld. Wenn nur das Elternbett hilft, muß es vorübergehend auch das Elternbett sein. Über ein späteres Ausquartierungsprogramm kann man sich dann zu gegebener Zeit unterhalten. Viele Grüße


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hallo vielleicht kommen ja die zähne die hinteren backenzähne sabbert er denn die letzten wochen ?


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.. erstmal vielen lieben Dank für die Antwort(en)! Backenzähne kommen nicht. Mein Mann und ich haben hin und her überlegt, aber uns viel nichts außergewöhnliches ein. Vor 3 Monaten haben wir das Bett von unserem Sohn anders gestellt, allerdings ist das doch zu lange her, oder? Wir fragen uns nun, was die Ursache sein könnte. Nur mit Geduld scheint es uns, als ob wir nicht weiter kommen würden. Und was ist in dem Zusammenhang Feingefühl? *seufz* Nun sind wir etwas ratlos.. Einen schönen Abend, feenstaub


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Mir fällt da gerade doch noch was ein. Bevor mein Sohn anfing freiwillig ins Bett zu gehen war unser Schlafritual viel ausgeprägter. Meist war er in meinem Arm (oder auch beim Papa) eingeschlafen während ich ihm Abendlieder vorgesungen habe. Als er dann von alleine müde wurde und so ohne Probleme ins Bett ging (z.T. wollte er auch keine Lieder hören) wurde das weniger, da er immer recht schnell ins Bett ging. Ich will das jetzt nicht als DIE Lösung sehen, aber denken Sie, daß das eine Rolle spielt?


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