Suse30
Hallo Hr. Dr. Posth, ich habe mit großem Interesse Ihre Schriften über das emotionale Bewusstsein gelesen+in vielen Situationen hat es mir geholfen das Verhalten meines Sohnes (18Monate) besser zu verstehen.Wenn man weiß das ein Kind in einem bestimmten Alter von seiner Reife noch nicht in der Lage ist bestimmte Dinge zu steuern kann man viele Situationen besser ertragen.Ich rede hier hauptsächliche von den vielfach beschriebenen „Wutanfällen“.Meist geht eine Situation vorher,die ihn Unzufrieden macht (versucht sich Socken etc. anzuziehen und schafft es nicht;helfen darf ich nicht!).Er tobt+schreit, wirft sich auf den Boden,lässt keine Berührungen zu.Das all das zum „groß werden“ dazu gehört kann ich (auch wenns schwer fällt) akzeptieren,nur der Umgang damit ist für mich schwer.Lass ich ihn „sich austoben“ steigert er sich so rein,dass ich es nicht lange aushalten kann.Ablenken (z.B. mit einem Buch) klappt manchmal–aber ist das auch richtig so?Vielen Dank und herzliche Grüße Suse
Liebe Suse, es ist ganz wichtig, was Sie sagen, dass man nämlich Anfälle und Ausbrüche überhaupt erst dann verstehen und tolerieren kann, wenn man weiß, wozu sie dienen. Wie stark aber solche Ausbrüche bei Kindern in Erscheinung treten, hat ganz viel mit ihrem angeborenen Temperament zu tun. Nicht alle Kinder trotzen ja so heftig und nicht alle sind gleich so unzufrieden mit sich selbst wie Ihr Sohn. Insofern kann man schon versuchen, sein Kind aus der Trotzsituation irgenwie herauszuholen oder gleich von Anfang geschickt dagegen zu steuern. Temperamentsbedingt steigern sich definitiv einige Kinder übermäßig in ihre Wut hinein und sind letztendlich dankbar dafür, wenn sie aus ihren Zuständen befreit werden. Allerdings ist das nicht so leicht, und ungünstige Versuche können die Wut sogar noch verstärken. Manchmal ist es demzufolge hilfreich, selbst etwas machtvoll aufzutreten und den Knoten zu durchbrechen, an dem sich das Kind emotional abarbeitet. Viele Grüße
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