Hallo, wir haben eine 5-Jährige Tochter und einen 20-Monate alten Sohn. Der ist oft zuckersüß, aber zu seiner Schwester einfach nur garstig. Also so richtig. Da wird weggeschubst, geschrien, gehauen. Wenn er nach dem Mittagschöaf wach wird und sie zuerst in sein Zimmer kommt, wird er motzig und brüllt. Fasst sie sein Bett an, wird die Hand weggeschlagen. vor kurzem war er auf dem Lernturm und sie hat sich kurz auf die Stufe gestellt, um auch etwas zu sehen, da hat er versucht sie herunter zu schubsen. Als ich was dagegen sagte, war kurz gut, bis ich mich umgedreht hab. Da hat er es direkt wieder versucht. Wir reagieren natürlich auf sein Handeln. In dem Fall musste er halt runter. In anderen muss er es aushalten, dass er warten muss, bis er ein gewünschtes Spielzeug bekommt (was in 90% der Fälle sie zuerst hatte) usw. Unsere Tochter ist  auch kein Unschuldsengel und ärgert ihn auch immer mal wieder. Aber auch da gibt es Konsequenzen. Es tut mir nur so leid, dass sie immer wieder abgewiesen wird, wenn sie ihm bei etwas helfen will oder sich nur verabschieden möchte und ihn dafür umarmen oder küssen möchte. Wir sagen ihr immer wieder, dass sie das auch akzeptieren muss, wenn er das nicht möchte, was sie dann auch tut, wenn auch traurig darüber.  Gibt es eine Möglichkeit, die Beziehung der beiden aktiv zu fördern oder ist das einfach eine Phase, in der er entwicklungstechnisch einfach nicht teilen will und die irgendwann einfach vorbei sein wird? vielen Dank und viele Grüße