Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, ich habe ein Frühchen (30ssw), dass jetzt 14 Wochen alt ist. Nach Ende Mutterschutz und Urlaub muss ich leider Mitte Mai wieder anfangen zu arbeiten. Mein Sohn waere dann unkorrigiert 5 Monate alt. Von 7h bis 17h waere ich nicht anwesend. Mein Mann arbeitet nicht, aber die Betreuung übernimmt meine Mutter. Ich habe gelesen, dass das erste Jahr entwicklungspsychologisch das wichtigste ist. Können Sie mir sagen, was das konkret in meinem Fall bedeutet? Meine Mutter ist eine ganz liebe Person und ich denke, dass sie meinem Kind Ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit schenken wird bzw. schon macht. Aber fühlt sich ein Kind dennoch von den Eltern nicht gewollt? Akzeptiert es mich überhaupt als Mutter? Kann man überhaupt eine Prognpose stellen? Ich waere gerne zu Hause geblieben, aber leider ist dies nicht möglich. Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.
Hallo, das ist natürlich sehr schade, daß Sie als gerade gewordene Mutter die meiste Zeit des ersten Lebensjahres Ihres Kindes nicht bekommen. Der Überlebenstrieb des Säuglings macht ihn dazu fähig, sich auch jeder anderen Person anzubinden, wenn sie nur einfühlsam und liebevoll genug ist. Der Preis, den die leibliche Mutter dafür u.U. zu zahlen hat, ist die Erfahrung, daß ihr Säugling die andere Person als Mutter annehmen wird. Sie selbst wird hierarchisch abgestuft und bekommt den Status einer Ersatzbezugsperson. Das hängt natürlich viel damit zusammen, wie intensiv die Restbeziehung bestehen bleibt und wie diese gestaltet wird. Es müßte meiner Meinung viel mehr für junge Mütter getan werden. Familien, in denen beide Eltern für den Lebensunterhalt sorgen müssen, müssen von der Gesellschaft so stark unterstützt werden, daß ein Elternteil zu Hause bleiben und die Kinder versorgen kann. Warum kann Ihr Mann eigentlich die Aufgabe der Kinderbetreuung zunächst einmal nicht übernehmen, wo er doch nicht arbeitet. Viele Grüße
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