Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Hr Posth, die Situation im Detail zu erzählen, würde hier den Rahmen sprengen, deshalb nur ein paar Sätze, vielleicht können sie mir jetzt trotzdem einen Rat geben. Unsere Tochter (4) war schon immer eher schüchtern. Wir haben sie immer beschützt und waren immer für sie da um ihr Urvertrauen zu stärken. Nachdem wir nun das "Ergebnis" sehen, frag ich mich manchmal, ob ein anderer Weg doch "richtiger" gewesen wäre. Das Kind auch mal ins kalte Wasser werfen (wobei schon beim schreiben sich alles in mir dagegen sträubt") In den Kindergarten geht sie gerne und ist da auch voll integriert und nicht schüchtern. Aber mit Fremden oder Menschen, die sie nicht so häufig sieht, ist sie immer wieder sehr schüchtern, vermeidet Blickkontakt (man wies uns sogar mal darauf hin, dass das schon leicht autistische Züge seien) Mit uns und engen Vertrauten ist sie aber völlig normal. Sie will immer an der Hand gehen usw. usw. Was meinen sie dazu? Bzw. wo kann ich mich m al beraten lassen
Hallo, Schüchternheit oder was mir als Bezeichnung lieber ist Defensivität ist bis zu einem gewissen Grad ein angeborener Charakterzug. Stellt man aber fest, dass die Schüchterheit die soziale Entwicklung behindert, dann ist irgendetwas nicht in Ordnung. Das kann ich aus Ihren Angaben aber nicht genau heraus lesen. Ihr Reflex auf die "härtere Erziehung" ist allerdings ganz falsch. Mit solchen Methoden können Sie ein Kind nur völlig aus der Entwicklungsbahn werfen. Lassen Sie sich da nichts einreden. Vielleicht wenden Sie sich einmal an eine sog. Erziehungsberatungsstelle, die es kostenlos für die Bürger in allen größeren Kommunen gibt. Sie sollten aber an eine(n) Therapeut(e)in geraten, die/der sich mit Bindungsprozessen ein wenig auskennt. Denn um Bindung und Loslösung wird es hier gehen. Viele Grüße
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