Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Ludger Nohr:

Erhebliche Schlafprobleme und Angst

Frage: Erhebliche Schlafprobleme und Angst

DaniD

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Hallo meine Tochter ist 2,5 Jahre. Bis vor einem Jahr hat sie wundervoll geschlafen. Sie ist alleine eingeschlafen, hat durchgeschlafen und fühlte sich sicher. Die Tagesmutter hat sie leider vier Monate lang, nach dem Mittagsschlaf 45-60 Minuten weinen lassen, weil sie der Meinung war, dass meine Tochter lernen müsste, zwei Stunden Mittagsruhe einzuhalten. Diese Tagesmutter haben wir natürlich nicht mehr, aber diese Zeit hat alles kaputt gemacht. Nachdem wir sie wieder in unser Schlafzimmer geholt hatten, wurde es nach 5 Monaten besser. Sie fühlte sich wieder sicherer und wollte wieder in ihr Zimmer. Anfangs sah auch alles gut aus. Sie rief einmal die Nacht, brauchte kurz meine Hand und schlief weiter. Das steigerte sich dann aber zu zweimal und seit Dezember dreimal die Nacht. Seit drei Wochen dürfen wir das Zimmer nicht mehr verlassen und sie will partout nicht alleine schlafen. Wir sind also wieder am Anfang. Liegen jetzt immer mit einer Matratze neben ihrem Bett, um ihr Sicherheit in ihrem Zimmer zu geben. Das klappt manchmal, oft will sie aber auch, dass wir neben ihr liegen und sie im Arm halten. Sie sagt auch, sie habe Angst. Können Sie mir sagen, warum wir wieder am Anfang sind und es einfach nicht besser wird bzw. nur kurz besser war? Ich verstehe es einfach nicht.... Wie können wir ihr helfen? Soll sie wieder in unser Schlafzimmer? Bin um jeden Hinweis dankbar


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Hallo, es ist eine Tatsache, dass Kinder (Menschen) sich nicht linear entwickeln, sondern eher in (meist aufsteigenden) Wellen. Das hat bei Kindern u.a. mit der wachsenden Wahrnehmungsfähigkeit zu tun, was dazu führt, dass mehr Erlebnisse und auch Belastungen registriert werden. Diese können sich dann mit Erfahrungen verbinden, was alte Ängste reaktivieren kann. Dann brauchen die Kinder die Erfahrung der "selbstverständlichen Versicherung", was bedeutet, dass sie nicht immer nach Schutz und Nähe fragen müssen. Ich würde in einer solchen Phase also eine Lösung suchen, die sowohl das vermittelt, als auch den eigenen Schlaf besser ermöglicht. Das könnte z.B. eine Matratze neben dem Elternbett sein, was schnelle Beruhigung von beiden Seiten ermöglicht. Das könnte auch verbal begleitet werden z.B. wie "solange das so schwer ist, bleibst du einfach in unserer Nähe". Diese Klarheit beruhigt und es könnte eine gute und wichtige Beziehungserfahrung sein. Und wenn das nicht mehr nötig ist, werden Sie das schon merken. Dr.Ludger Nohr


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