Mitglied inaktiv
Unser Sohn,13Mte, geht seit Dez08 in die Kindergrippe.Sanfte Eingewöhnung durch Papa hat stattgefunden.Bezugsperson in Krippe hat er akzeptiert,lässt sich wickeln,füttern u.zu Bett bringen.Wenn er morgens hingebracht wird,will er sich aber nicht trennen. Klammert an Ma od. Pa. will von der Bezugsperson nichts wissen,schaut weg,etc.Bei Übergabe u.Abschied wird bitterlichst geweint,lässt sich aber gut ablenken.Weint oft,wenn jemand zur Tür rausgeht oder im Flur läuft.Was können wir tun um ihm die Trennung zu erleichtern? Inzwischen bleibt Mama wieder stundenweise in der Krippe wg. Ablösung von Mutter.Ist das sinnvoll? Wird er sich an das Trennen u.Verabschieden gewöhnen u.nicht mehr weinen? Überflüssigerweise verlässt ihn seine Bezugspeson um 12:30.Da wird auch geweint.Sollen wir die Stunden oder Tage in der Krippe verkürzen?Eltern müssen beide arbeiten.Sonst ist er aufgeschlossen u.fröhlich hat viel Spaß mit Kindern.z.B.1.Tag Krippe:Papa war noch nicht ausgezogen Kind schon mittendrin.
Stichwort: sanfte Ablösung Hallo entscheidend für das Gelingen der Fremdbetreuung ist immer nur die unproblematische, d.h. sanfte Ablösung. Was das Kind hinterher mit sich alles machen lässt, sagt nichts über seinen psychischen Zustand aus. Verdrängung, Vermeidung und Anpassung aus Angst und unter Stress täuschen Wohlbefinden vor. Kinder sind darin Meister. Leider passen sie sich aber auch für sie schädlichen Bedingungen an. Die Schäden, die sich dann mit der Zeit herausstellen und die psychischen Störungen beweisen aber, dass letztlich doch vieles schief gelaufen ist. Insofern ist es richtig, dass Ihre Frau jetzt wieder erst einmal mit dabei bleibt und dafür sorgt, dass es keine Angst mehr vor dem Übergang besteht. Der Mechanismus, der im Endeffekt zu einer atraumatischen Trennung führt, ist nicht der einer Gewöhnung an Trennungsvorgänge. Die gibt es in diesem Alter nicht außer in Form einer Abstumpfung. Nein, das Entscheidende ist, dass Ihr Sohn in einer Erzieherin eine Ersatzbezugsperson findet und Vertrauen zu ihr aufbaut. Erst wenn das gelungen ist, kann er sich angstfrei von seiner Mutter (oder seinem Vater) trennen. Viele Grüße
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