Mitglied inaktiv
Meine Tochter J.(13 M.) wird in der KiTa n.d. Berliner Modell eingewöhnt.Krippe existiert seit 1.9.,es werden z.Zt. nur 4 Kids nacheinander eingewöhnt von 1 Erzieherin.Da ich morgens als Lehrerin arbeite,kann ich J. nur nachmittags eingewöhnen.J. wird morgens von 3 Verwanden abwechselnd betreut,was keine schöne Situation ist,aber ganz gut läuft. Sie weint selten kurz beim Abschied.Nachmittags gehen wir in die Krippe und sind dort mit der Erzieherin allein –ohne andere Kids.Da J. mich morgens nicht mehr hat,will sie mich nachmittags nicht loslassen. Trennungsversuche scheitern,sie weint immer wieder,lässt sich nur kurz ablenken.Lieber bliebe ich zu Hause bei J.,MUSS leider arbeiten.Urlaub nehmen geht nicht.Zwei Wochen sind um, kein Fortschritt zu sehen.Diese Wo. gehe ich an 2 Vormittagen mit statt nachmittags,die anderen Tage gewöhnt die Großmutter sie ein,weil auch Erzieherin meint, so könne das nie gelingen.Wie kann ich J. die Trennung erleichtern? Hab’ Angst J. zu schaden.
Hallo, der landläufigen Vorstellung, es gäbe besondere Methoden, den Kleinkindern, die noch nicht losgelöst sind, die Trennung von ihrer primären Bezugsperson zu erleichtern, muss aus entwicklungspsychychologischer Sicht widersprochen werden. Es ist und bleibt nun einmal eine große emotionale Herausforderung für das Kind, so früh die Mutter gegen eine außerfamiliäre Betreuung "einzutauschen". Die einzige Möglichkeit der atraumatischen Übergabe des Kindes an eine zunächst fremde Person ist die sanfte Ablösung durch die Mutter selbst oder eine bereits bestehende akzeptierte Ersatzbezugsperson. Das scheint in Ihrem Fall aber nicht zu funktionieren, denn 3 Verwandte können schlecht gleichzeitig Ersatzbezugsperson sein. Außerdem ist bei der sanften Ablösung zu beachten, dass das Kind bestimmt, wann die Mutter gehen kann und kein theoretischer Zeitplan. Das heißt für Sie zunächst einmal, Sie brauchen Zeit. Ablösung lässt sich nicht programmieren. Viele Grüße
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