Mavita
Guten Morgen Dr. Posth, Tochter, genau 2 Jahre, wird seit halbem Jahr zwei Tage/Woche von Oma, die sie von klein auf regelmäßig sieht und akzeptiert. Mittlerweile sind wir aber soweit, dass sie zig Mal am Tag nach Oma fragt und auch zu ihr fahren möchte. Großmutter mischt sich, wenn ich anwesend bin, überhaupt nicht ein, hält sich zurück, spielt aber, wenn Tochter das möchte, natürlich gerne mit ihr. V. freut sich, wenn ich von Arbeit komme, möchte dann aber doch bei Oma bleiben, ich musste aber bis jetzt zumindest anwesend sein. Dieses WE hat sich mich dann nachdem ich sie nach Mittag abholen wollte, heimgeschickt und sie möchte bei Oma schlafen. Abends schlafen will sie nur zu Hause. Ansonsten ist sie ein sehr fröhliches Kind, zeigt mir ihre Zuneigung, ist seit über einer Woche auf eigenen Wunsch tags und nachtsüber trocken, fängt sich an vermehrt für Gleichaltrige zu interessieren? Mich irritiert vor allem ihre Zuneigung zu Oma, die sie mir auch zeigt. Vielen Dank für Einschätzung
Hallo, Großeltern sind bei Kleinkindern beliebte Ersatzbezugspersonen. Dabei rangieren die Großmütter vor den Großvätern und die Großeltern mütterlicherseits vor denen väterlicherseits. Ausnahmen bestätigen wieder einmal die Regel. Ihre Tochter befindet sich mitten in der Loslösungsphase (s. gezielter Suchlauf), da ist neben dem Vater jede Vorbildperson zur Loslösung dem Kind recht. Dass sie weiterhin eine sichere Bindung zu Ihnen als Mutter hat, zeigt sich u.a. darin, dass sie sich richtig freut, wenn sie Sie nach der kurzen Trennung wiedersieht.Für dasil ist, wird sich noch beweisen. Für das Trocken- und Sauberwerden ist es noch ein bisschen früh, kommt aber in diesem Alter schon vor. Ob es schon stabil ist, wird sich noch erweisen. Viele Grüße
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