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Hallo Herr Dr. Posth, ich schrieb zu meinem Sohn (3), ID 4006 u. ID 40008. Ruhiges Baby,allein eingeschlafen, nie weinen gelassen, wollte ab 1 Jahr Einschlafbegleitung, danach wieder mit Überredung allein eingeschlafen. Vor einem Jahr kam Bruder zur Welt, vor 2 Jahren Umzug in neues Haus. Jetzt seit längerer Zeit wieder Einschlafbegleitung mit in den Schlaf wiegen. Machen wir. Wird jede Nacht wieder wach und ruft nach Mama. Kommt dann zu uns ins Bett und schläft dort ruhig weiter. Kontaktfreudig, wenig Scheu Erwachsenen gegenüber. Spielt auch ohne mich in Spielgruppe. Bin immer dabei, aber wenn ich gehe für einen Moment, interessiert es ihn nicht. Beschäftigt sich sofort mit Kindern. Bei Oma möchte er ganz oft wieder, dass ich bleibe, sagt dann "Mama kommt mit!" Hängt öfter mal an mir. Wenn Papa da ist, bin ich weiter abgeschrieben, er unternimmt viel allein mit ihm. Papa darf auch alles machen. Nachts, wenn wach, will er oft zu mir. Spricht das alles für sichere Mutter-Bindung? Danke
Hallo, die Tatsache, dass in neuer und fremder Umgebung oder wenn es dem Kind nicht gut geht, die Nähe zur Mutter wieder gesucht wird, spricht mehr für eine sichere Bindung als gegen sie. Die Selbstständigkeit eines kleinen Kindes geht noch längst nicht so weit, dass es in spannungsgeladenen Situationen schon ohne die Bezugsperson auskommt. Und der Vater wird ja offensichtlich auch akzeptiert. Also alles Zeichen einer sicheren Bindung. Viele Grüße
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