Malou85
Liebe Frau Henkes, ich hatte Ihnen bereits am 8.12. im Beitrag "Rückstellung Einschulung Junikind" zu unserem Sohn geschrieben. Die Kita empfahl, ihn aufgrund von sozial-emotionalen Gründen von der Einschulung dieses Jahr zurückzustellen. Er kläre Konflikte nicht ohne Erwachsene bspw. Inzwischen fand auch die Einschulungsuntersuchung statt, der Arzt attestierte ihm die Schulreife. Bei den zwei Schnuppertagen in der Schule vor einigen Tagen bestätigte die Schule die Sicht der Kita und empfiehlt die Rückstellung, er sei schnell erschöpft von den Aufgaben gewesen und wirkte unselbstständig. Vor allem den Punkt "unselbsstständig" aber auch die Konzentrationsfähigkeit können wir als Eltern nicht unterschreiben. Er hat eine Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung, die sich insb. auf die auditive Merkfähigkeit bezieht. Wir vermuten, es gab evtl. zu viele Arbeitsaufträge/Ansagen in einem Satz und das überforderte ihn. Auf die emotionale Reife empfinden wir zuhause als recht hoch. Er kann gut über seine Gefühle sprechen und wenn ihn doch etwas zu sehr aufregt oder "bewegt", lässt er sich schnell beruhigen und man kann gut mit ihm sprechen. Aber wir als Eltern erleben ihn wenig in Gruppensituationen wie Kita. Ich kann nur mutmaßen, dass er da sehr zurückhaltend und schüchtern ist. Zudem ist er sehr klein und zierlich. Da er selbst in die Schule möchte und total motiviert ist, die Logopädin für die Einschulung ist und auch seitens Handballtrainer o.ä. kein Veto kam, haben wir uns für die Einschulung und GEGEN die Rückstellung entschieden. Sie sagten damals ja auch, insbesondere seine hohe Eigenmotivation sollten wir nicht dämpfen. Haben Sie vielleicht Tipps oder Ideen, wie wir ihn gut auf die Schule vorbereiten können? Vielen Dank und Gruß, Malou
Gast2023
Schlimm, wenn Eltern nicht einsehen wollen, dass ihr Kind einfach nicht so weit ist und ihm nicht sein eigenes Tempo lassen... naja, dann wird er halt die erste Klasse zweimal durchlaufen
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