Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Aggressivität gg. Kinder

Frage: Aggressivität gg. Kinder

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Hallo Hr.Dr.Posth, mein Sohn ist 2,5J. Nie schreien gelassen, keine Frembetreuung, stark gefremdelt, trotzt stark, schläft bei uns. LL denke ich gut, Papa ist viel da und heiß geliebt, ich kann o. Probleme 6T. arbeiten. Seit längerem sehr aggressiv gg. andere Kinder(Spielgruppe/Spielplatz), haut, schubst,wirft Spielzeug(oft schwere Holzautos), rennt mit großen Stöcken auf andere Kinder zu, ohne Vorwarnung u. Grund. Zu Hause darf keiner mehr sein Spielzeug haben, das war mal "Besser", da teilte er.Wenn Besuch zu Hause ist, ist er vollkommen überdreht, v.a. wenn er keine Aufmerksamkeit bekommt. Auf Nachfrage, sagt er teile nicht, gehöre alles ihm, wird richtig wütend. Mütter in Spielgruppe sind schon empört, böse Blicke, Leiterin fragte mich schon, was denn los sei in letzter Zeit, wir sind schon 1J.da. Ich weiß mir keinen Reim und Rat mehr.Er hat Sprachverzögerung,wir sind beim Logopäden.Macht ihnd das viell. wütend, weil ihn andere oft nicht verstehen? Vielen Dank, Maria


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, was Sie zum Schluss über die Sprachentwicklung Ihres Sohnes sagen, könnte zumindest mit ein Grund für seine Schwierigkeiten im Sozialverhalten sein. Sein Besitzanspruch auf das eigene Spielzeug ist altersentsprechend, weil es etwas mit positiver Selbstattribution zu hat. Kinder -so würde man einfach sagen- definieren sich auch über Gegenstände, die ihnen gehören. Daher können sie noch sehr schwer teilen. Ihr Sohn weiß sich da gut abzugrenzen, wenn auch etwas aggressiv getönt. Und woher diese Aggressionen kommen, das ist die Kernfrage. Da Sie nach eigene Aussage alles richtig in der emotionalen und psychosozialen Entwicklung gemacht haben, bliebt etwas übrig, was keiner hören möchte, die frühe Fremdbetreuung. Mit 1 1/2 in die Fremdbetreuung ist ob man will oder nicht für jedes Menschenkind ein enormes Problem. Es geht eben nur mit sanfter Ablösung und einer konstanten Ersatzbezugsperson. Ihr Sohn ist da kaum besser dran als jedes x-beliebige andere Kind. Zwar ist ein ungestörtes emotionales Aufwachsen ein großer Schutz für alle kommenden, sozialen Herausforderungen, aber keine Garantie für konfliktfreien Gelingen. Was ließe sich daran aber ändern? Viele Grüße


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