Mitglied inaktiv
hallo wie schon einmal geschildert möchte ich unsere tochter 13.08. 1 jahr abstillen, stillt nur noch zum einschlafen am tag und am abend und in der nacht wenn sie munter wird, möchte nun ein anderes einschlafritual finden soll ich das machen oder mein mann(kümmert sich sehr viel, wird gut akzeptiert, einschlafen allerdings bisher nur meine brust) ich befürchte dass sie stark weinen wird, habe sie aber bisher noch nie weinen lassen, wenn ich nun bei ihr bleibe, sie streichle, singe etc. und sie aber dabei sehr weint, ist dann dies nicht auch schlecht für sie? soll ich ihr als ersatz versuchen, eine flasche am abend zu geben, ist bisher ihren abendbrei und trinkt dann an der brust zum einschlafen, meist aber nur sehr kurz (bisher aber keine sauger genommen) frage zum krabbeln bisher robbt sie noch seit sie 7 mon ist, seit ein paar tagen hebt sie ihren po wie zum 4-füßler, wippt vor zurück, nächste u erst im sep,kiä urlaub, schon bedenklich?, kiä schwächt immer alles ab lg cori
Hallo, wenn Sie Ihrer Tochter zum Einschlafen oder in der Nacht statt der Brust das Teefläschchen anbieten wollen, dann sollte Sie das schon vorher am Tage einüben. Denn in der möglichen Stresssituation der Brustverweigerung nachts wird ein Säugling nicht plötzlich die ungewohnte Flasche akzeptieren. Aber um ein Abstillen zu erreichen, wenn es das Kind nicht von sich aus einleitet, bleibt Ihnen ja keine andere Wahl. Ob das Protest-Weinen trotz tröstender und beschwichtigender Worte der Mutter oder des Vaters schädlich für die Seele ist, läßt sich schwer ermessen. Ich würde sagen eher nein, v.a. wenn es den Eltern gelingt ruhig und frei von Zorn zu bleiben. Aber ganz ohne Schmerz gehen überhaupt keine Trennungsprozesse im Leben vonstatten und die menschliche Psyche hat ihre Mechanismen, damit "ökonomisch" umzugehen. Z.B. ist eine sichere Bindungsstruktur ein wichtiger Schutzfaktor dafür, oder später ein gutes Selbstbewußtsein. Bezüglich der motorischen Entwicklung alles Okay. Viele Grüße und viel Erfolg
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