Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, vielen Dank für Ihre weitere Antwort zu http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=38745. Gestern habe ich den Vorstand des Elternvereins informiert, dass wir abbrechen. Nun ist mir wohler ums Herz. Allerdings ist meine Tochter auch merklich verändert. Sie hat, glaube ich, an Vertrauen mir gegenüber verloren. Ruft viel häufiger nach "Mama". Und bleibt weder gern beim Vater noch bei der Oma, bei der es sonst nie Probleme gab. Ich hoffe, dieses Vertrauensleck kann ich durch Fürsorge und Liebe wieder schließen? Eine weitere Frage beschäftigt mich: Sie haut gern nach mir oder anderen und sagt dann "Aua". Ich sage dann auch "Au, mach das nicht, das tut mir weh", aber es hilft nichts. Sie stößt sich auch manchmal absichtl den Kopf und sagt dabei Aua. Ist das ok? Heut nacht lag sie neben mir und war sauer wg des verlorenen Schnullers u hat richtig nach mir gehauen und gebrüllt. Was meinen Sie? Vielen herzlichen Dank nochmal für all Ihr Engagement! MfG,j
Hallo, solche frühen Erfahrungen lässt Kinder nicht unberührt und Verhaltensveränderungen sind dann immer zu erwarten. In der Regel wechseln sich regressive Verhaltensweisen, also Rückzug in die primäre Bindung, mit aggressiven ab. Letztere sind aber auch ein hinzu kommendes entwicklungsmerkmal. Der Aggressionstrieb meldet sich zaghaft. Veilleicht wird man eines Tages feststellen, dass missglückte frühe Fremdbetreuungen den Aggressionstrieb früher und vor allem stärker auf den Plan rufen. Denkbar ist es auf jeden Fall. Kleinkinder wollen aber erfahren, was ihr Schlagen bedeutet, und da sie vieles mit kommentieren Worten begleiten, sagen sie gleich die Wirkung dazu, selbst wenn es sie gar nicht betrifft. Wahrscheinlich stammen die ersten Erlebnisse hierzu auch aus der Ki-ta. Später können Sie die Maßnahmen der Induktion einsetzen, einstweilen können Sie nur eindringlich ermahnen und sich selbst (oder auch das Kind) schützen. Die aggressiven Tendenzen müssten jetzt mit der Zeit wieder etwas abebben. Viele Grüße
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