Sylvia Ubbens

Wie einer 3 und 4 jährigen Omas Tod erklären? (gerne an alle)

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Guten Tag,
ich habe derzeit einige Sorgen. Meine Mutter ist letzten Monat verstorben und ich habe versucht den Kindern zu erklären wie das mit dem Tod ist. Sie denken derzeit das man dabei nur schläft (trotz zahlreicher Erklärungsversuche).
Ist es in Ordnung es erstmal dabei zu belassen oder sollte ich noch mal versuchen es ihnen zu erklären?
Seit dem ich den Kindern gesagt habe dass ihre Oma tot ist kam nur die Reaktion, dass sie "Oma" spielen und so tun als wären sie meine Mutter.
Ich danke Ihnen jetzt schon für Ihren Rat.
Liebe Grüße
Carolin

von Temperamentschleuder am 06.09.2016, 00:27 Uhr

 

Antwort auf:

Wie einer 3 und 4 jährigen Omas Tod erklären? (gerne an alle)

Liebe Carolin,

Ihre Kinder sind noch sehr jung, um die genaue Erklärung des Todes zu verstehen. Für sie heißt es, dass wenn sich jemand nicht mehr bewegt, dann schläft er. Sie müssen nicht immer wieder erklären, dass die Oma nicht schläft. Bestätigen Sie es aber auch nicht. Ihre Töchter werden mit der Zeit verstehen, dass der Tod doch etwas anderes bedeutet, als zu schlafen. Besuchen Sie vielleicht mit den Kindern regelmäßig den Friedhof, dann können sie den Unterschied sehen, ob jemand im Bett schläft oder an einem anderen Ort "liegt".

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 07.09.2016

Antwort auf:

Wie einer 3 und 4 jährigen Omas Tod erklären? (gerne an alle)

Ich habe das Thema meinen Kindern mit dem wunderbaren Buch "Leb wohl, lieber Dachs!" von Susan Varley vermittelt. Es ist weltanschaulich offen, nicht religiös und trotzdem sehr tröstlich. Die Bilder sind kindgerecht, die Geschichte vom alten Dachs, dessen Körper langsam nachlässt und müde wird, ist wunderschön erzählt. Kinder verstehen die Geschichte intuitiv, und besser als jede Erklärung. Es ist nicht umsonst ein oft empfohlener Klassiker zum Thema.

LG

von Astrid am 06.09.2016

Antwort auf:

Wie einer 3 und 4 jährigen Omas Tod erklären? (gerne an alle)

Als mein Mann starb (Autounfall) war unsere Tochter gerade 2 geworden. Da war es schwierig ihr etwas von Tod zu erklären. Anfangs hieß es immer der papa kommt nicht wieder.
Als sie älter wurde konnten wir besser darüber reden und ich habe ihr das erklärt. Sie war ziemlich früh sehr verständig. Es kommt nicht nur auf das Alter an sondern wie sie es verstehen.
War deine Mutter krank, war es absehbar das sie stirbt? Habt ihr da dann schon vorher darüber gesprochen?

Eine Freundin damals hatte ihrem Sohn (damals bester Freund meiner Tochter auch 2J) erzählt das der Papa meiner Tochter nun im Himmel ist. So was würde ich ja nie sagen. Als wir dann einige Zeit später zusammen in den Urlaub flogen meinte der Junge hier wohnt jetzt also dein Papa?
Und meine Tochter guckte mich mit großen Augen an. Weil sie das ja nicht so kannte.

Ich würde es nicht mit schlafen vergleichen. Entweder denken die Kinder dann die Oma wacht ja bald wieder auf oder die Kinder bekommen irgendwann mal selber Angst vorm einschlafen weil sie denken sie wachen nicht mehr auf.
Auf Nachfragen kann man es ja wieder richtig erklären. Ja es gibt Literatur, die wurde mir damals auch empfohlen - Ich bin immer bei dir - heißt das glaub ich und handelte auch von einem Unfall.
Aber da kann man es auch selbst erklären.

Alles Gute

von lev13 am 06.09.2016

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