Sylvia Ubbens

Was tun bei Trennungsangst bei 1 jährigem

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo,

Ich hoffe sie können mir helfen mein Mann und ich wir sind schon ziemlich verzweifelt.

Mein Sohn wird am 26.3.15 1 Jahr alt. Er hat von Anfang an in seinem Zimmer und in seinem Bett alleine geschlafen ohne Probleme. Er ist sogar immer wach ins Bett gelegt worden und ist dann alleine eingeschlafen.

Vor ca. 1 Monat war es dann das erste Mal so gewesen, dass er plötzlich nach dem Einschlafritual im Bett saß und als wir raus sind hat er angefangen zu weinen und zu schreien. Wir haben nichts anderes gemacht wie sonst. Die Tagesabläufe haben sich auch nicht verändert. Also alles so wie immer.

Naja ich bin dann wieder rein hab ihn gestreichelt und wieder hingelegt und wieder raus mit der Zeit dazwischen immer wieder verlängert. Ich bin wirklich kein Freund von Baby schreien lassen aber ich wusste nicht mehr weiter. Das haben wir dann drei Tage gemacht und dann war es wieder gut. In der Nacht ist er in dieser Zeit auch immer aufgewacht und hat geschrien obwohl er seit er drei Monate war durchgeschlafen hat. In der Nacht bin ich dann bei ihm geblieben und hab mich entweder wieder ausgeschlichen (ich weiß das ist nicht das beste was man machen kann) oder ich hab bei ihm geschlafen.
Jetzt ca 1 Monat später geht das jetzt wieder los. Die Methode die wir erst angewendet haben funktioniert diesmal nicht. Ich bleib dann immer bei ihm bis er sich beruhigt hat aber versuche frühzeitig zu gehen sodass er noch mitbekommt das ich raus gehe. Ich weiß nicht wie ich das in den Griff bekomme. Nachts ist ja das selbe ich bekomme nicht mehr viel Schlaf und bin erschöpft.

Wie schaffe ich das er wieder durchschläft alleine und abends beim Bett gehen kein Theater ist? Wie lange dauert diese Phase?

Vielen Dank für Ihre hilfe.

Liebe Grüße petra

von Petra070505 am 16.03.2015, 11:12 Uhr

 

Antwort auf:

Was tun bei Trennungsangst bei 1 jährigem

Liebe Petra070505,

um den ersten Geburtstag herum haben die meisten Kinder eine Phase, in der sie schlechter schlafen als gewohnt. Sie machen große Entwicklungsschübe mit, die sie mehrere Tage und manchmal mehrere Wochen nicht so gut ein- und durchschlafen lassen.

Überlegen Sie, wie Sie selbst mit der Situation umgehen wollen. Möchten Sie Ihren Sohn in den Schlaf begleiten, dann tun Sie dies jeden Abend, wenn er das Bedürfnis (lautstark) äußert. Mal dabei bleiben, mal rausgehen, verwirren Ihren Sohn und das baldige wieder alleine Einschlafen dauert um so länger. Haben Sie ein wenig Geduld und das alleinige Ein- und Durchschlafen funktioniert wieder wie bisher.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 16.03.2015

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