Sylvia Ubbens

Tochter (11) leidet nach Tod vom Haustier

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Guten Tag Frau Ubbens

Vor fast 2 Wochen ist unser Kaninchen verstorben, wir mussten es leider einschläfern lassen es war nichts mehr zu retten, seitdem leidet unsere große Tochter sehr, sie hat ihr Haustier bis zum Schluss auf Wunsch begleitet.
Ihr geht es gar nicht gut seit dem Tod hat sie starke Schlafstörungen (Kinderarzt Termin haben wir bereits Mitte September) isst auch nicht wirklich gut bzw ihr wird plötzlich schlecht...auch kommt hinzu, dass sie ihre klasse nicht wirklich mag, dies hatte sie letzte woche mehrmals gesagt, da sie immernoch keinen Anschluss gefunden hat (6. Klasse) und meine große auch bald Geburtstag hat...die mädels seien desinteressiert kontakte zu knüpfen und haben ihre eigenen Grüppchen aus der grundschulzeit. Anfang der 5. Klasse wurde sie von 2 mitschülerinnen gemobbt und hinterrücks Unwahrheiten über sie verbreitet. Ich hatte 1 Gespräch mit der Lehrerin da es meiner Tochter ziemlich mies ging ob ihr denn was aufgefallen sei, daraufhin berichtete die Lehrerin, dass unsere tatsächlich sehr zurückhaltend vom Verhalten sei und es Gruppen gibt. Ich habe meine Tochter natürlich unterstützt und versucht sie zu stärken, wir waren sogar bei der Therapie und das hat ihr auch gut getan....die letzten male empfand sie jedoch als stressig und nicht hilfreich da "nur" gemalt oder gespielt wurde sie wollte eher tipps und Ratschläge...ich bin momentan am verzweifeln wie ich ihr weiter helfen könnte, ob ich evtl wieder eine Therapie mit ihr starten soll vllt wechseln ?!
Haben Sie vielleicht einen guten Rat für uns? Vielen Dank im voraus lg

von Ausa2219 am 08.09.2020, 12:32 Uhr

 

Antwort auf:

Tochter (11) leidet nach Tod vom Haustier

Liebe Ausa2219,

Ihre Tochter leidet vermutlich stark unter dem Verlusst des Haustieren, da sie grundsätzlich mit ihrer derzeitigen Situation (Schule) unglücklich ist. Sprechen Sie noch einmal mit der Klassenlehrerin. Wie erlebt sie die Situation aktuell und was hat sie für Ideen? Gibt es an Ihrer Schule einen Sozialpädagogen / eine Sozialpädagogin? Suchen Sie das Gespräch und schildern die Situation. Womöglich können diese mit Ihrer Tochter ein Konzept, bzw. Vorgehen erarbeiten, damit sie sich wohler fühlt. Gibt es keinen Sozialpädagogen, so gibt es an jeder Schule einen Beratungslehrer, der für solche Belange der richtige Ansprechpartner ist.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 09.09.2020

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