Christiane Schuster

Sozialverhalten

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo, ich bin etwas deprimiert :o(.
Unser Sohn ( 7 ) ist im August 09 in die Schule gekommen.
Seitdem gleitet er uns total aus den Händen.
Er stänkert nur mit seinen Mitschülern , zeigt ihm die Faust und droht mit Prügel.
Wir haben Mitte August noch Nachwuchs bekommen aber er kommt nicht zu kurz und versteht sich sehr gut mit seiner Schwester.
Zuhause zeigt er keine Aüffälligkeiten, nur in der Schule.
Nun haben wir eine Probewoche in einer Schule für Erziehungshilfe.
Ich bin total mit meiner Kraft am Ende und fühle mich leer.
Eine Schulpsychologin, die ihn schon untersucht hatte, konnte in diesem zusammenhang nichts feststellen.

Was können wir tun damit er wieder unser Tomi wird ???

Danke
LG Claudia

von die liebe am 07.01.2010, 12:32 Uhr

 

Antwort auf:

Sozialverhalten

Hallo Claudia
Der Vorteil einer Schulklasse für Erziehungshilfe besteht darin, dass die Klassen auch sehr klein sind, sodass sie evtl. für Ihren Sohn überschaubarer sind.
Fühlt er sich z.Zt. evtl. in diesem großen Klassenverband überfordert, was er mit beschriebenem Verhalten zu überspielen versucht?
Vielleicht braucht er aber auch "nur" gezielt einen Ausgleich für das lange Stillsitzen, das er erst noch lernen muß. Dann würde es vermutlich genügen, wenn er nachmittags, bzw. gleich nach der Schule und vor den Hausaufgaben 1-2 sportlich-orientierte Interessengruppen besucht.

Hebt Ihr Sohn sich auf Grund seiner Größe oder seines Körpergewichtes, als Brillenträger o.Ä. von der Norm ab, wird er ein schwaches Selbstwertgefühl haben, was gezielt gestärkt werden sollte, indem häufig sein Können gelobt wird usw., sodass er nicht mehr mit Androhung von Prügel oder Stänkereien die Aufmerksamkeit auf sich ziehen muß.

Bitte versuchen Sie erneut, mit der Klassenlehrerin, der Schulpsychologin o.Ä. die Ursache für das Verhalten Ihres Sohnes herauszufinden, sodass gemeinsam nach einer Möglichkeit gesucht werden kann, ihm, Ihnen und allen Beteiligten zu helfen.

Viel Erfolg, liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 07.01.2010

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