Christiane Schuster

Mein Sohn drückt sich beim Weinen von mir weg

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo Frau Schuster,
bei folgender Situation sind wir uns unsicher:
Unser Sohn, 13 Monate, war gestern Abend extrem übermüdet, da er die beiden letzten Nächte kaum geschlafen hat und auch untertags den fehlenden Schlaf nicht nachholte. Wenn er im Bett saß, das Licht an war und wir uns mit ihm beschäftigten, war alles super. Seine Augen wurden aber immer schwerer und schwerer. Wenn wir ihn dann in den Schlaf schuckeln wollten, schrie er wie am Spieß, machte sich steif, drückte sich mit den Händen von uns weg und seinen Kopf nach hinten. Wir behielten ihn trotzdem auf dem Arm und hielten seinen Kopf fest. Er beruhigte sich auch wieder, die Augen fielen zu und dann war er auf einmal wieder wach. Das "ganze Programm" machten wir mehrmals hintereinander bis ich ihn dann einfach auf dem Arm schreien ließ und ihn weiterhin festhielt. Es fiel mir aber extrem schwer nicht nachzugeben und ihn wieder spielen zu lassen. Sein körperlicher Protest hörte bald auf und auch das Weinen wurde weniger bis er dann endgültig einschlief. Wir denken, dass er gerade zahnt - und das erste Mal hat keins unserer "Mittel" geholfen. Normalerweise klappt das Einschlafen am Abend im Bett. Ab und zu haben wir diese Situation "abgespeckt" vor seinem Mittagsschlaf, wenn er schon sehr müde ist aber lieber wach bleibt. Die Intensität gestern war erstmalig.
Allerdings sind wir uns unsicher ob wir ihn auf dem Arm behalten sollen wenn er sich von uns wegdrückt und auch den Kopf nach hinten drückt.
Wir wollen nicht seinen Willen brechen oder ihm irgendwie schaden.
Was sollen wir machen wenn wieder so eine Situation entsteht? Welche Alternative gibt es wenn unser Kleiner schon übermüdet ist aber einfach nicht schlafen möchte?
Schon jetzt bedanken wir uns für Ihre Hilfe.
Viele Grüße,
Sandra

von SunnySky am 17.03.2011, 20:37 Uhr

 

Antwort auf:

Mein Sohn drückt sich beim Weinen von mir weg

Hallo Sandra
Bitte zeigen Sie Verständnis gegenüber der ablehnenden Gestik Ihres Sohnes und setzen/legen Sie ihn mit tröstenden Worten zum "Nur-Ausruhen" in sein Bett.
Bieten Sie ihm zusätzlich etwas weiches Spielzeug an und lassen Sie ihn evtl. sanfte Musik (aus dem Nebenzimmer?) hören.

Auf diese Weise nehmen Sie ihm hoffentlich den Druck des Schlafen-MÜSSENS, sodass ihm bald die Augen von ganz alleine zufallen werden.

Vielleicht können Sie dann sogar aus dem Zimmer gehen oder Sie setzen sich in einiger Entfernung von seinem Bett mit einer eigenen Beschäftigung hin.

Viel Erfolg, liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 18.03.2011

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