Sylvia Ubbens

Mein Sohn 2 3/4 Jahre alt will nicht mehr ohne Aufstand ins Bett gehen.

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Ich weiß nicht ob das hier hin passt aber ich beschreibe einfach mal mein Problem. Mein Sohn ist 34 Monate alt und (wir erwarten noch ein Geschwisterchen bin in der 20 ssw) seit gut 2 Wochen will er abends nicht mehr ins Bett gehen geschweige den ALLEINE im Bett sein ohne das es in einem mortz Theater endet er schreit und zwar so laut und dazu noch so oft nach Mama (ob wohl ich bei ihm bin und nicht alleine lasse); als wurde ich ihn an sein Bett ketten oder schlimmeres. Das war jetzt schon 4 mal so schlimm (mit dem jetzt mitgezählt) im Abstand von 4-5 Wochen, 1-2 Abende/ Nächte und dann war immer alles gut bis auf dieses Mal da es schon 2 Wochen anhält (ich bin echt am verzweifeln und kurz vor einem heulende Zusammenbruchh) das meine Mutter dann immer nach 15-20 Min.(wir leben in einem Generationen Haus) STUMR klingelt ist das aller schlimmste dabei. Habe ich meinen Sohn fast beruhigt beginnt ein anderes Drama in Folge. Dies ändert die Situation so drastisch das er von dem ich sag mal beuge mich im Bett zu bleiben und zu beruhigen in "oh, Oma kommt" und leichtes müdes weinen / quengeln bring mich doch endlich ins Bett mit kuscheln und auf dem Arm nehmen (aber bitte im Stehen).

Meine Mutter frägt sich dann was wir an solchen Abenden mit unsrem Kind machen. Ich kann es ihnen sagen nichts anders als an anderen Abend auch !!! Und dann wen sie STURM klingelt und mein kleiner Schatz das hört ist er dann so erschöpft und traurig verwirrt das er in meinem Arm einschläft und schluchzt und MEINE MUTTER mich und meinen Mann anschreit wir misshandeln unser Kind! Und ich stille seine Bedürfnisse nicht. Das ist gar nicht wahr. Nach näher kann ich meinem Sohn gar nicht ins Bett kommen wie ich es schon mache. Und es klappt ja auch ohne Problem. Bis JETZT. Ich bin so eingeschüchtert von meiner MUTTER das ich meinen Sohn schon fast alles gewähren lasse. Weil ich angst habe das die FUHRIER wieder hoch kommt und mich vor meinem Kind untergräbt und anschreit und sie mich nicht mal anhört was ich zu sagen habe oder was die Situation ist. Sie brüllt einfach nur rum.

So kann das nicht weiter gehen. Ich zerbreche und mein Kind denkt schon das er machen kann was er will wen er nur seine Stimme erhebt.

Es kam bis JETZT nur 3 mal vor aber es hat sich die Situation so geändert das mein Sohn weiß wen er laut brüllt damit druck ausüben kann und wen er das lange genug macht weil ich standhaft sein will "die OMA schon hoch kommen wird um meine Mama (MICH) zu bestrafen".

Auch hat er schon seit ca. einem halben Jahr auf seinen Mittagsschlaf verzichtet. (War alles kein Problem sondern eher eine Erleichterung, weil er dann nicht bis 23 Uhr auf den Beinen mehr ist sondern "braf" um 20 Uhr ins Bett geht.)

Daher denke ich das es zwei große Problem gibt, zu Mal merkt er das ich schwanger bin und das wen er schreit wie am Spieß die "Tolle" Oma hoch kommt die meine Eltern bestraft und ich meinen Kopf mehr oder weniger durch bekomme. Es ist nun so schlimm das wen er so einen Wutanfall bekommt das ich dann ganz PANISCH werde; ob nicht gleich meine Mutter hoch gestürmt kommt und mir sonst was an den Hals wünscht, ob wohl ich nichts anderes mache als sonst auch, um meinen Sohn zu beruhigen was sonst auch immer geholfen hat. (bestimmt wirkt sich meine Stimmung in solch einer Situation negativ auf meinen Sohn aus. Aber leider bin ich in einer Stimmungsschleife gefangen. Dabei könnte ich dann heulen und meine Sohn den Mund zu halten und verzweifelt rufen leise leise liese bitte. ich mach doch gar nichts. Ich weine sogar jetzt bei dieser Zeile. Natürlich kommt es dazu nicht! Aber die Gedanken sind da! UND ich würde so etwas NIE NIE mals MACHEN. Aber so verstehen sie evtl. meine SITUATION und Gefühle besser.)

Ich bin echt am Ende.

Mittlerweile brüllt er auch am Tag nach Oma wen er ärger bekommt weil er ganz genau weiß (nehme ich an) wen sie kommt entschärft sie alles und er bekommt was er will.
Nun ist es seit dem letzten Abendlichen Vorfall ein riesen Kampf ihn zum Schlafen zu bringen. Meist ist er um 22 Uhr immer noch wach. Überlegt sich irgend eine Ausrede aus wie pipi oder Hunger nur um wach zu bleiben. und zieht das nicht dann sätzt er zum schreien an. Ich bringe ihn zwar jedes mal wieder ins Bett und sag ihm auch, dass ich gleich komme und nicht weit weck bin, aber er weint, tobt und macht so ein Theater in riesiger Panik verfalle. Einfach im Bett lassen geht also nicht. Er ist nun bei uns im Eltern Bett / Schlafzimmer da man da das getobe unten nicht so hört. und ich ihn in unserem Bett besser unter Kontrolle habe und ich bleibe dann auch liegen bis er einschläft wen ich nicht sogar mit einschlafe. Dan geht es einiger maßen aber ein Kampf von ca. 30-45 Min. ist es dennoch.

Ich bin echt am Verzweifeln. Ich denke doch, dass er nach 12 Stunden eigentlich müde sein müsste. Er ist von 8 bis ca, 19-20 Uhr auf NUR seit diese 2 Wochen klappt es hinten und vorne nicht mehr.

Ist das eine Phase oder was kann ich tun? Auch musste ich im letzten Jahr Sep.16 den Schnulli mehr als nur zur Nacht einführen da er so ein lautes Organ hat das sein Brüllen auch am Tag schon 2-3 mal meine Mutter hoch gejagt hat. Dazu kommt das er seit dem ein neues Bett hat da sein Gitterbett kaputtgegangen ist da er gemeint hat darauf zu hüpfen.

Ich weiß nicht wie alles so zusammen eine Rolle bei dem ganzen spielt oder spielen könnte aber ICH und ach mein Mann sind am Ende und ich habe das Gefühl das alles an Erziehung für die Katz ist. Da unser Sohn uns jetzt voll im Griff hat. Nach dem Motto: "Wen ich Brülle dann spuren meine Eltern schon!"

Ich hoffe das es alles so verständlich geschrieben ist es ist spät und ich nur am heulen mein man in der Spätschicht kommt um 23 Uhr nach Hause und ich muss morgen um 6 Uhr in die Frühschicht.

von Wölfchen90 am 22.02.2017, 22:11 Uhr

 

Antwort auf:

Mein Sohn 2 3/4 Jahre alt will nicht mehr ohne Aufstand ins Bett gehen.

Liebe Wölfchen90,

meine Tipps gehen in zwei Richtungen: Zum einen rate ich dringend zu einem Gespräch mit Ihrer Mutter. Es ist nicht in Ordnung, dass sie sich in dieser Art und Weise einmischt. Suchen Sie einen ruhigen Moment und schildern Ihre Seite in ruhigem Ton. Legen Sie Ihre Wünsche dar.

Sie sollten Ihren Sohn nicht mit der Angst vor Ihrer Mutter erziehen. Sie legen die Regeln und Stukturen fest, nach denen Sie Ihren Sohn erziehen. Wichtig ist, dass Sie diese von Ihnen festgelegten Strukturen konsequent verfolgen. Nur so kann Ihr Sohn lernen, dass das Schreien nach Oma keinen Erfolg bringt. Sie sollten bei allem ruhig bleiben, damit sich Ihre Ruhe auf Ihren Sohn übertragen kann. Sie machen es genau richtig, wenn Sie Ihren Sohn abends in den Schlaf begleiten. Überlegen Sie sich, wie dies in den kommenden Monaten von statten gehen soll und legen ein entsprechendes Ritual fest, wobei auch der Ort des Einschlafens festgelegt wird. Nach den aufwühlenden Abenden und des wechselnden Rituals, braucht es ein wenig, bis wieder ein wohliges Schlafengehen funktioniert. Haben Sie die Geduld, die es braucht. Ggfls. stellen Sie abends die Klingel ab, damit Ihre Mutter keine Chance hat, Ihre Bemühungen durch Sturmklingeln zu untergraben.

Weiter ist wichtig, Ihrem Sohn nicht alles gewähren zu lassen. Ein Nein ist ein Nein. Ablenkung ist erlaubt.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 23.02.2017

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