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Wieso dreht meine Haut plötzlich durch?

Hautprobleme

Genau wie manche Probleme mit den Haaren hängen auch Hautveränderungen häufig mit hormonellen Umstellungen zusammen. So haben manche Frauen zum Beispiel in der Schwangerschaft eine Haut wie ein Pfirsich, bei den anderen blühen Unreinheiten.

Diese verschwinden nach der Geburt in aller Regel aber von allein wieder. Viele Hautveränderungen gehen auch auf das Konto des täglichen Stress. Der kann einerseits die Talgdrüsenproduktion ankurbeln, lässt uns jedoch andererseits oft buchstäblich dünnhäutig werden. Denn beim Dauer-Powern verändert sich zum Beispiel die Hornschicht. Sie verliert mehr Feuchtigkeit - die Haut wird dadurch trockener und empfindlicher.

Das hilft bei unreinem Teint

Leichte Unreinheiten können Sie alleine in den Griff bekommen. Wichtig ist, regelmäßig Talg, Schmutz und Make-up zu entfernen - am besten zweimal täglich, zum Beispiel mit einem milden Waschgel. Praktisch sind Allrounder: Sie wirken klärend und mattierend und verfeinern die Haut wie ein Peeling. Anschließend die Haut sanft trockentupfen und mit einem porenverengenden Tonic nachreinigen.

Wer will, kann einmal die Woche ein Dampfbad machen. Dazu ein bis zwei Handvoll Kräuter wie Huflattich oder Lavendel mit kochendem Wasser übergießen. Dann über den dampfenden Topf beugen und die Wärme unter einem Handtuch einwirken lassen. Die Dämpfe öffnen die Poren, so dass überschüssiger Talg besser abfließen kann.

Bei der Pflege lieber nicht zu Mitteln für jugendliche Problemhaut greifen. Die sind für Ihren zarten Teint zu aggressiv und können ihn austrocknen. Reichhaltige Anti-Aging-Cremes sind ebenfalls ungeeignet, sie würden wie ein Ölfilm auf der Haut schwimmen.

Wer unreine, ölige Haut mit fetthaltigen Stoffen überlädt, kann sich eine Kosmetik-Akne anzüchten. Oder eine "Periorale Dermatitis" mit Pickelchen und Rötungen rund um den Mund. Und verzichten Sie auf Produkte, die Kakaobutter, Kokos- oder Olivenöl enthalten: Die fördern bei unreiner Haut weitere Mitesser. Ideal sind federleichte Fluids, die die Talgproduktion drosseln, mattierend wirken und die Poren verfeinern.

In Härtefällen helfen Anti-Pickel-Sticks, die zum Beispiel sanft abschilfernde Salicylsäure enthalten (in der Schwangerschaft lieber ein anderes Produkt wählen). Mit hautfarbenen Sticks können Sie Pickelchen auch dezent überdecken. Tipp: Überprüfen Sie mal Ihre Ernährung. Milch und Milchprodukte - vor allem in Kombination mit Zucker - stehen in Verdacht, die Talgdrüsen zu stimulieren. Vielleicht steht zu viel davon auf Ihrem Speiseplan?

In mittelschweren bis schweren Fällen ist es unter Umständen sinnvoll, eine Ausreinigung bei der Kosmetikerin machen zu lassen. Hautärzte können auch stärkere Mittel und gegebenenfalls Medikamente verschreiben. Auch bei Akne ist es sinnvoll, sich an den Arzt zu wenden.

Das mag die trockene und spröde Haut

Fühlt sich die Haut auf einmal spröde und rau an, fehlt ihr entweder Fett oder Feuchtigkeit. Normalerweise binden hauteigene Feuchtigkeitsfaktoren Wasser in der Haut und sorgen dafür, dass sie schön prall wirkt. Sind die Depots - etwa aufgrund starker Lufttrockenheit oder zu ausgiebigen Sonnenbädern - nicht gut aufgefüllt, entstehen Trockenheitsfältchen. Lipide sollen die Haut schützen und geschmeidig halten.

Sie können aber aufgrund falscher Pflege regelrecht baden gehen: zum Beispiel bei Duschmarathons mit heißem Wasser, ausgedehnten Bädern oder durch aggressive Reinigungsmittel. Dann bröckelt die schützende Barrierefunktion und die hauteigene Feuchtigkeit kann leichter entweichen. Das macht die Haut durchlässiger für Bakterien, Keime und Pollen, so dass sie mit der Zeit immer empfindlicher wird. Legen Sie also den Schonwaschgang ein. Am besten reinigen Sie Ihr Gesicht mit Reinigungsmilch oder -öl. Für den Körper eignet sich eine Duschcreme statt eines Duschgels, in der Wanne tut ein Cremebad rundherum gut.

Cremes und Bodylotions sollten sowohl Fett, etwa in Form von Omega-Fettsäuren, Lipiden oder Ceramiden, als auch Feuchtigkeit enthalten. Als Durstlöscher haben sich zum Beispiel Feuchtigkeitsmagneten wie Hyaluronsäure oder Urea bewährt.

Sie sind unsicher, was für Sie richtig ist? Dann können Sie die Bedürfnisse Ihrer Haut in der Apotheke oder arfümerie bei einer Hautanalyse ermitteln lassen.

Das genießt die sensible Haut

Sie geht meistens mit trockener, spröder Haut einher, reagiert schon bei der kleinsten Kleinigkeit empfindlich und neigt zu Juckreiz, Brennen oder Rötungen. Das kann auf UV-Strahlen, Kälte, Wind und trockene Heizungsluft zurückzuführen sein. Oder auf falsche Pflege, zum Beispiel, wenn zu viele Produkte durcheinander benutzt werden.

Häufig sind reizende Inhaltsstoffe Schuld. Als besonders problematisch gelten 26 Duftstoffe, die aufgrund ihres hohen Allergiepotenzials deklarationspflichtig sind. Es hängt aber immer auch von der Gesamtrezeptur und der Wirkstoffkonzentration ab, ob man selbst bestimmte Duftstoffe verträgt. Um auf Nummer Sicher zu gehen, benutzen Sie am besten Produkte, die frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sind, eventuell auch von Emulgatoren.

Manchmal reagiert die Haut schon auf Wasser gereizt, genau genommen, auf den darin enthaltenen Kalk. In diesem Fall verwenden Sie besser eine Reinigungslösung oder -milch, die nicht abgespült werden muss, sondern mit einem Wattepad abgenommen wird. Bei empfindlichem Teint eignen sich eher reichhaltige Cremes, die die Barriereschicht der Haut stärken. Sie enthalten zum Beispiel Pflanzenöle, welche die Haut mit einem Schutzfilm überziehen und ihr Feuchtigkeit spenden.

Ein erstklassiger Feuchtigkeitsspender ist Aloe Vera - sie wirkt auch entzündungshemmend. Achten Sie beim Kauf auf beruhigende und Juckreiz stillende Zusätze wie Azulen, Süßholz oder Panthenol. Gut für zwischendurch und bei Rötungen ist linderndes Thermalwasser-Spray: Einfach immer wieder einmal das Gesicht damit einnebelt.

Es ist wichtig, irritierte, sensible Haut von einer echten Allergie abzugrenzen. Die meldet sich in der Regel 24 bis 48 Stunden nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff. Haben Sie den Verdacht, dass bei Ihnen eine Allergie vorliegt, gehen Sie am besten zum Hautarzt.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: September 2015

   

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