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Enthaaren, Rasieren, Epilieren

Beine

Dichte Haare sind nur auf dem Kopf ein Schönheitsideal. An vielen anderen Körperstellen sind sie eher störend. Sie wollen lästige Härchen gründlich entfernen? Damit geht’s glatt:

Enthaarung mit Wachs

Gründlich ist die Haarentfernung mit Warmwachs, weil sie auch ganz feine Härchen erfasst. Das Wachs wird in der Mikrowelle oder im Warmwasserbad erwärmt, mit einem Spatel aufgetragen, mit Streifen bedeckt und - gegen die Haarwuchsrichtung - ruck-zuck entfernt. Wenn Ihnen das zu umständlich ist, können Sie auf einen elektrisch aufheizbaren Roll-on zurückgreifen. Damit lässt sich das Wachs gleichmäßig auftragen. Wer das alles nicht selbst machen will: Sie können auch zur Kosmetikerin oder in ein Waxing-Studio gehen. Waxing ist allerdings nichts für Dünnhäuter. Soll heißen: Es ziept mächtig.

Für Beine, Achseln und Bikinizone gibt es auch fix und fertige Kaltwachsstreifen. Die werden einfach in den Händen erwärmt, angepresst und abgezogen. Für störenden Flaum über der Oberlippe eignen sich spezielle Kaltwachsstreifen in Mini-Format. Aufdrücken, ruck-zuck abziehen und mit einem Öltuch darüberfahren, um Reste zu lösen - fertig. Gegen Schwellungen hilft es, Eiswürfel in einen Waschlappen zu legen und damit über die Mundregion zu fahren. Wenn Sie eine Beruhigungsmaske fürs Gesicht haben, können Sie auch ein wenig davon auf die behandelte Partie geben.

Sugaring

Jahrhunderte alte Tradition hat die Haarentfernung mit orientalischer Zuckerpaste aus natürlichen Ingredienzien. Sie wirkt gleichzeitig wie ein Peeling - das beugt eingewachsenen Härchen vor. Sugaring ist sanfter als das Enthaaren mit Wachs, da die Härchen in Wuchsrichtung entfernt werden. Es wird daher gerne für besonders sensible Hautbereiche empfohlen. Der Effekt soll rund sechs Wochen anhalten. Viele spezialisierte Studios und Kosmetikerinnen bieten inzwischen Sugaring an. Grundsätzlich lässt sich das Sugaring auch selbst machen, wenn Ihnen jemand zeigt, wie es geht.

Enthaarungscreme

Ein Klassiker sind Enthaarungscremes, die Thioglycolsäure enthalten. Sie weicht die Härchen auf und löst sie, so dass sie sich nach ein paar Minuten samt der Creme abnehmen lassen. Das Ganze anschließend unbedingt gründlich abspülen, da Thioglycolsäure den pH-Wert der Haut verändern kann. Viele Enthaarungscremes enthalten pflegende Zusätze wie Aprikosenöl, Vitamin E oder Kamille.

Rasur

Praktisch und zeitsparend, weil Sie es unter der Dusche mit erledigen können, ist das Nassrasieren. Einfach die Haut befeuchten und loslegen - ohne Druck zu machen. Im Rasiermesser integrierte Pflegeconditioner spenden während der Rasur Feuchtigkeit und beugen trockener Haut vor. Sparen Sie lieber nicht an den Klingen! Sind sie stumpf, rasieren sie schlechter und können die Haut verletzen. Nach dem Rasieren sind allerdings die Härchen nach zwei, drei Tagen wieder zu sehen, da sie nur an der Oberfläche gekappt werden. Der Nachwuchs fühlt sich leider stoppelig an, da das Haar an der stärksten Stelle abgeschnitten wird. Es wächst daher mit einer borstigen, geraden Spitze wieder raus. Unkompliziert und ideal für zwischendurch sind Trockenrasierer. Damit geht es superfix, allerdings wird die Haut nicht ganz so glatt wie bei der Nassrasur.

Epilieren

Wortwörtlich unter die Haut gehen Epilierer. Sie packen mit rotierenden Pinzetten die Härchen direkt an der Wurzel. Ziept zwar ein bisschen, hält Ihnen aber wochenlang die Häärchen vom Leib. Epilierer werden entweder auf trockner Haut verwendet oder unter Wasser. Das hat den Vorteil, dass warmes Wasser entspannt, die Haut leicht aufweicht und die Poren öffnet. Dadurch lassen sich Härchen leichter entfernen.

Epilierer gibt es mittlerweile für alle möglichen Körperpartien - selbst für die empfindliche Bikini-Zone. Tipp: Nicht unmittelbar vor der Periode epilieren, denn in dieser Phase sind Frauen schmerzempfindlicher. Um Reizungen vorzubeugen, können Sie die Haut vor dem Epilieren mit einem Kühlpad abreiben oder kalt abbrausen.

Sehr willkommen: Beruhigungsmittel für die Haut

Ob Epilieren, Nass- oder Trockenrasur: Lotionen und spezielle Aftershave-Gels tun gut und spenden Feuchtigkeit. Sie sollten beruhigende und entzündungshemmende Wirkstoffe wie Aloe vera, Allantoin oder Panthenol enthalten. Das beugt Hautirritationen vor. Für frisch rasierte Achseln gibt es milde Deo-Sticks, ohne reizende Wirkstoffe wie Alkohol oder Parfum.

IPL-Lampen

Längerfristig Ruhe haben Sie mit IPL-Blitzlichtlampen (IPL = "Intensed Pulsed Light"), mit denen normalerweise Ärzte arbeiten. In abgeschwächter Form gibt es sie auch für den Hausgebrauch. Sie blitzen hochenergetische Lichtimpulse zur Haarwurzel, schicken diese dadurch in eine Ruhephase und bremsen so das Wachstum. Muss man ein paar Mal wiederholen, um alle Härchen zu erwischen, aber dann lässt sich der "Nachwuchs" Zeit. Am besten funktioniert das Verfahren bei dunklen Härchen und heller Haut.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: September 2015

   

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