Aprilwetter: So imprägnieren Sie
Ihre Wind- und Wetterjacke

Aprilwetter: So imprägnieren Sie Ihre Wind- und Wetterjacke

Eine praktische Wind- und Wetterjacke in der Übergangszeit - die muss etwas abhalten können und uns warm und trocken halten. Doch dazu muss ein Nässeschutz auf der Kleidung aufliegen. Dass heißt die Jacke sollte imprägniert sein. Beim Imprägnieren werden wasserabweisende Substanzen auf die Fasern aufgebracht - diese müssen immer wieder erneuert werden.

Die Substanzen sind beispielsweise Wachse, eine Beschichtung mit PVC, wie beim "Friesennerz", Mikrofaserstoffe aus Polyamid oder atmungsaktive wasserdichte Membranen aus Teflon oder Polyester oder - ganz neu - eine Ausstattung mit Nanoteilchen. Diese haltbare Nanobeschichtung muss aber bereits bei der Herstellung auf die recht teuren Teile aufgebracht werden und sollte - so die Hersteller - mindestens 70 Wäschen überstehen.
Andere Imprägnierungen werden -schon früher- durch den normalen Gebrauch und vor allem durch das Waschen verringert und müssen demzufolge regelmäßig erneuert werden.

Zuerst wird also geprüft: Ist die Imprägnierung noch aktiv? Dazu reaktivieren Sie die Imprägnierung mit dem Fön, im Trockner oder durch Bügeln von rechts. Dann besprühen Sie den Stoff mit Wasser und beobachten wie gut die Flüssigkeit abperlt. Werden große Stoffteile nass bzw. durchnetzt, so sollte die Imprägnierung -nach dem Waschgang- erneuert werden.

Waschen: Mit Feinwaschmittel bei niedriger Temperatur

Generell gilt es als besser, Wind- und Wetterjacken öfter und mit weniger Waschmittel als selten mit viel Waschmittel zu waschen. Große Flecken müssen vorher entfernt werden. Anschließend wird die Jacke im Feinwaschprogramm mit flüssigem Feinwaschmittel bei niedriger Temperatur, etwa 30 bis 40 Grad, gewaschen. Bitte verwenden Sie kein Voll- oder Wollwaschmittel mit Pflegekomponenten. Anschließend muss die Kleidung gut gespült werden, denn eventuelle Waschmittelreste beeinträchtigen die Imprägnierung. Das Teil nur kurz schleudern oder tropfnass aufhängen.

Bügeln Sie die Jacke vor dem Imprägnieren: Die Fasern sind geglättet und das Imprägniermittel kann sich besser auf den Stoff legen. Schließen Sie dann die Jacke und machen Sie als erstes eine Probe. Gehen Sie dazu nach draußen und achten Sie auf die Windrichtung! Am einfachsten ist die Handhabung mit einer Spraydose.
Auch Nähte, Kanten, Reißverschlüsse müssen sorgfältig eingesprüht werden! Zum Abschluss sollte die Imprägnierung mit Hitze behandelt werden. Geben Sie die Jacke dazu in den Trockner, Pflegeleichtprogramm bei 40 Minuten, föhnen oder bügeln Sie die Jacke von rechts ohne Dampf.

Imprägnieren in der Reinigung

Auch Reinigungsfirmen bieten das Imprägnieren an. Die Betriebe verfügen über eine große Palette an Imprägniermitteln und die Imprägnierungen halten länger als der selbst aufgesprühte Nässeschutz, da in der Reinigung die Substanzen besser fixiert werden können. Zudem ist das Imprägnieren relativ kostengünstig, etwa 2-4 Euro mehr als die normale Reinigung.

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