Jetzt den Drahtesel flott machen:Die Fahrradsaison beginnt

Jetzt den Drahtesel flott machen: Die Fahrradsaison beginnt

Endlich beginnt wieder die Fahrradsaison: Doch damit wir uns wieder in den Sattel schwingen und auf zwei Rädern durch die Umgebung radeln können, muss das Rad vorher erst einer genauen Inspektion unterzogen werden. Denn wer möchte schon wegen einer Fahrrad-Panne liegen bleiben?!

Frühjahrscheck im Fachgeschäft: Vorher Angebote vergleichen

Selbstverständlich bieten viele Fachgeschäfte einen Frühjahrscheck des Drahtesels an. Aber Achtung: Wer sein Fahrrad zum kompletten Frühjahrscheck in die Fachwerkstatt gibt, sollte vorher die Preise und die Leistungen mehrerer Anbieter vergleichen, es kann teilweise große Unterschiede geben.

Fahrrad putzen - besser nicht mit dem Dampfreiniger!

Im Frühjahr vor der ersten großen Rad-Tour wird das Rad zuerst einmal einer gründlichen Reinigung unterzogen. Dies können Sie traditionell mit einer Bürste, einem Schwamm und einer ausrangierten Zahnbürste erledigen oder Sie verwenden speziellen Fahrrad-Reiniger. Wird das Rad damit eingesprüht, löst sich der Schmutz leichter. Nach dem Waschgang kann der Lack mit einem Schutzwachs versiegelt werden.
Übrigens, das Rad mit einem Dampfreiniger abzuspritzen - davon raten Experten eher ab, da durch den Druck die Lager beschädigt werden können.

Gegen lautes Rasseln: Kette fetten

Vor allem Tretlager und Zahnkränze sollten vom Winterdreck befreit werden und auch die Kette wird gesäubert, etwa mit einem Kettenreiniger, und neu gefettet. So läuft die Kette ruhiger und nervt nicht mit unangenehmer Geräuschkulisse. Aber Vorsicht: Zu viel ml zieht den Dreck an und verklumpt schnell.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) rät, das Pedal in einem großen Gang langsam rückwärts zu drehen und das Öl dünn auf die Kette aufzutragen. Anschließend sollten alle Gänge einmal durchgeschalten und überschüssiges ml mit einem sauberen Lappen abgewischt werden.

Übrigens: Funktioniert die Gangschaltung nicht richtig, sollten Laien eher einen Fachmann für die Reparatur aufsuchen, denn eine moderne, aufwendige Gangschaltung ist etwas für geschulte Experten.

Kontrollieren Sie Bremsen, Licht, Reifen und Klingel!

Nun sollten, bevor es auf geht zur großen Radpartie, die Funktionen überprüft werden:

  • Der Bremsentest
    Setzen Sie sich auf das Rad und ziehen Sie die Bremsen fest: Berühren die Hebel den Lenker, muss die Bremse nachgestellt werden. Abgenutzte Bremsgummis müssen ersetzt werden, schwergängige Bremszüge werden mit Multifunktionsfluid wieder gangbar gemacht.
  • Die Beleuchtung
    Lampen und Reflektoren müssen gesäubert und überprüft werden: Funktioniert das Licht? Batterie-Leuchten sind übrigens nur bei Rennrädern erlaubt. Laut der Deutschen Verkehrswacht (DVW) sind Pflicht: Lampen vorn und hinten, vorn ein weißer und hinten ein roter Reflektor, je zwei gelbe Speichenreflektoren oder stattdessen umlaufende Reflektrostreifen und gelbe Pedalrückstrahler nach vorn und hinten.
  • Die Bereifung
    Wie sieht das Profil aus, sind die Reifen rissig oder vielleicht abgefahren? Dann sollte der er gewechselt werden. Danach heißt es aufpumpen. Oft wird mit zu geringem Reifendruck gefahren, das bedeutet einen erhöhten Kraftaufwand und ein erhöhtes Pannenrisiko laut Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Reifen eines Mountainbikes vertragen vier Bar, schmale Rennrad-Reifen sogar bis zu acht Bar.
  • Außerdem gehört eine funktionstüchtige Klingel an jeden Drahtesel.

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