Atmungsaktiv und strapazierfähig: Funktionskleidung pflegen

Bei Herbststürmen und kühlen Temperaturen bietet eine warme Funktionsjacke den besten Schutz. Vor allem aber für Kinder, die viel toben, laufen, schwitzen, ist Funktionskleidung eine tolle Wahl. Das moderne Material bietet zahlreiche Vorteile – nicht nur, aber besonders im Herbst!

Funktionswäsche nimmt Feuchtigkeit schnell auf und leitet sie nach außen ab. Deshalb ist Funktionskleidung vor allem beim Sport sehr praktisch.

Die Kunstfaser bietet viele Vorteile

Vorbei sind die Zeiten als das verschwitzte T-Shirt am Körper klebte und man später vielleicht eine Erkältung kassierte. Funktionskleidung besteht aus einer Kunstfasermischung, durch die Feuchtigkeit in die Hohlräume des Gewebes abgeleitet und von dort nach außen transportiert wird.

Ein anderes Merkmal, die Faser ist stark dehnbar, so dass es elastisch ist und sich die Kleidung bequem tragen lässt. Während ein Shirt aus Baumwolle viel schneller Abnutzungserscheinungen zeigt, ist ein Stücke aus dem modernen Kunstmaterial besonders reißfest und robust und somit viel unverwüstlicher.

Ein Nachteil der Funktionskleidung ist lediglich der auffällige Geruch nach dem Tragen. Denn die synthetische Faser verstärkt den Schweißgeruch, der beim Schwitzen nun einmal auftritt. Manche Hersteller setzen dagegen zwar bestimmte Bakterienstopper ein, diese sind aber teilweise nicht ganz unumstritten.

Wählen Sie ein Schonprogramm

Funktionskleidung sollte nach dem Tragen immer recht bald gewaschen werden. Sonst kann der salzhaltige Schweiß die Atmungsaktivität behindern. Schauen Sie dazu unbedingt in das Pflegeetikett. Meist sind die Kleidungsstücke nur bei maximal 30 Grad waschbar und es wird eine Feinwäsche empfohlen. Hier fällt der Schleudergang schonender aus. Falls in Ihrer Funktionskleidung das entsprechende Symbol durchgestrichen ist, müssen Sie den Schleudergang möglicherweise deaktivieren.

Am besten ist, Sie verwenden das spezielle Waschmittel für Funktionskleidung oder flüssiges Feinwaschmittel. Pulver kann sonst Poren der Membrane verkleben und verstopfen. Auch von Weichspülern sollte man die Finger lassen, sie verändern die Eigenschaften des Stoffes und blockieren die schweißaufsaugende Wirkung! Spezialwaschmittel für Sportkleidung kann dagegen viele geruchsaktive Stoffe binden, so dass der Geruch kaum wahrnehmbar wird.

Stopfen Sie die Waschtrommel nicht zu voll und schauen Sie, dass alle Verschlüsse geschlossen sind, damit das Material nicht beschädigt wird.

Verschmutzungen und Flecken können bzw. sollten natürlich vorher vorbehandelt werden. Beispielsweise kann man normales Geschirrspülmittel auf einen Fettfleck geben. Aber auch gegen eine Behandlung mit einer nassen Bürste spricht generell nichts. Die Funktionstüchtigkeit kann dadurch nicht verloren gehen, denn die Membranen beispielsweise bei einer Funktionsjacke sind innenliegend und geschützt. Durch eine Verletzung des Oberstoffes ist die Membran nicht betroffen.

Anschließend kann man viele Kleidungsstücke, bei denen das im Etikett vermerkt ist, in den Trockner geben. Aber normalerweise trocknet Funktionskleidung auch an der Luft sehr schnell.

Imprägnieren – um die wasserabweisende Wirkung zu erneuern

Nach einiger Zeit, regelmäßigem Gebrauch und Waschgängen, lässt die Imprägnierung einer Funktionsjacke nach. Damit das Material weiterhin dicht und wasserabweisend ist, müssen Sie es nachimprägnieren. Dazu bietet der Handel entweder ein Imprägniermittel für die Behandlung in der Waschmaschine. Davon raten Experten aber ab, da die Mittel Auswirkungen auf die Waschmaschine haben können. Besser sind da die bekannten Imprägniersprays. Diese sind aber möglichst nur im Freien zu nutzen, weil sie reizend und schnell entflammbar sind. Am besten auch darauf achten, dass beim Einsprühen der Kleidung keine Kinder in unmittelbarer Nähe sind!

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