Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Periduralanästhesie

Bei dieser Narkose handelt es sich um eine lokale Betäubung, die während der Geburt verabreicht werden kann: Ein schmerzstillendes Medikament wird in den Zwischenraum der Wirbel und des Rückenmarkkanals eingebracht, die Wirkung setzt nach ca. 15 bis 20 Minuten ein und 90 Prozent des Wehenschmerzes werden gelindert. Je nach Stärke der Betäubung spürt eine Frau die Presswehen oder nicht. Sie kann aber noch aktiv mitschieben. Das Empfinden und die Beweglichkeit von der Hüfte abwärts sind abhängig von der Intensität der Betäubung beeinträchtigt: sitzen, hocken, gestützt laufen kann möglich sein. Das Kind wird durch die PDA nicht beeinträchtigt.

Der Muttermund darf für eine PDA - auch Epiduralanästhesie genannt - noch nicht vollständig, sollte aber schon 3 bis 4 cm geöffnet sein. Nebenwirkungen einer PDA können Kopfschmerzen und eine verminderte Kontrolle über die Blase sein. Des Weiteren kann sich eine PDA negativ auf das Wehengeschehen auswirken. Manchmal muss dann ein wehenförderndes Mittel gegeben werden.

Lesen Sie hier mehr zum Thema was spricht für, was gegen die PDA ?
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