Nicola Bader, Rechtsanwältin

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Nicola Bader erhielt ihre juristische Ausbildung an der Universität Würzburg, wo sie auch das Referendariat absolvierte. Seit 1997 ist sie als Rechts­anwältin tätig - seit 2000 in ihrer eigenen Kanzlei Bader in Koblenz, wobei der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf den Gebiet des Familienrechtes ( Mutterschutz­gesetz, Bundes­erziehungs­geldgesetz u.a. ) und Vertragsrechtes liegt. In diesen Bereichen nimmt sie regelmäßig an Fortbildungs­lehrgängen teil. Sie ist Fachanwältin für Familienrecht und Honoraranwältin der Verbraucher­zentrale-Rheinland-Pfalz. Nicola Bader ist verheiratet und hat zwei Kinder, Emilia und Justus.

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Geburtsurkunde auch ohne Vaterschaftsanerkennung?

Antwort von Nicola Bader, Rechtsanwältin

Frage:

Hallo,

vor einiger Zeit hatte ich hier gefragt, ob es notwendig wäre, vor der Geburt beim Jugendamt vorstellig zu weden, was komplett verneint wurde. Nun habe ich auf einer Checkliste gesehen, dass man die Vaterschaftsanerkennung in der Klinik dabei haben sollte, welche man vom Jugendamt erhält. Die Klinik, in der ich in ein paar Tagen entbinden werde, stellt direkt Geburtsurkunden aus. Nun bin ich besorgt, dass ich nach der Entbindung erst zum Jugendamt für die Vaterschaftsanerkennung und dann extra zum Standesamt muss, um die Geburtsurkunde für mein Baby zu erhalten, oder bekomme ich die auch in der Klinik nach der Geburt ohne Vaterschaftsanerkennung?

von Jules McGee am 30.01.2016, 14:44 Uhr

 

Antwort auf:

Geburtsurkunde auch ohne Vaterschaftsanerkennung?

Hallo,
das wurde hier nicht verneint, Sie schrieben es in einem völlig anderen Kontext.
Es geht auch zunächst ohne.
Liebe Grüße
NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 02.02.2016

Antwort auf:

Geburtsurkunde auch ohne Vaterschaftsanerkennung?

Bei uns war es so, Geburtsurkunde im KH bekommen. Allerdings erst nach der Entlassung, da ich Freitag entbunden habe und Montag entlassen wurde. Und die in der Anmeldung erst Montag anfingen das Wochenende "abzuarbeiten".

Da keine Vaterschaftsanerkennung vor der Geburt bei uns vorlag, wurde bei unserm Sohn nur ich eingetragen, Vater dann unbekannt. Konnte da auch manuell nicht dran ändern. Für die Anträge wie Kindergeld, Elterngeld musste der Vater aber IMMER mit unterschreiben, das interessierte nicht das es keinen eingetragenen Vater gab, beide Anträge kamen mit entsprechenden Vermerk zurück. Also doppeltes Gelaufe. Kindergeldkasse meinte wortwörtlich, die Geburtsurkunde könnte ja bereits "veraltet" sein - 5 Wochen nach der Geburt!

Vaterschaftsanerkennung hatten wir dann erst 3-4 Monate nach der Geburt beim Jugendamt, samt Festlegung gemeinsames Sorgerecht. Neue Urkunde müssen wir uns noch holen, bis jetzt ging es auch noch mit der alten. Man wird allerdings immer blöde gefragt und es nervt wo. Nur wollen wir eh heiraten, dann ändert sich der Nachname noch einmal, also sparen wir uns bisher die Urkunde solange es auch ohne geht und nehmen eben die von der Geburt (ohne eingetragenen Vater).

Das ganze kann man sich erleichtern wenn man die Vaterschaftsanerkennung vor der Geburt macht, aber man muss eben nicht. ist halt etwas komplizierter wenn man es nach der Geburt macht. Und wegen Sorgerecht muss man dann eh zum Jugendamt.

von Danyshope am 30.01.2016

Antwort auf:

Geburtsurkunde auch ohne Vaterschaftsanerkennung?

Hallo,

ich glaube kaum, dass man das "huier" verneint wurde.

Ich kann nur raten vorher zum Jugendamt zu gehen für die Vaterschaftsanerkennung.
Es gibt prickelnderes als mit Neugeborenem im Winter zum Jugendamt traben zu müssen.

Du bekommst schon eine Geburtsurkunde im Krhs aber dort wird dann aber kein Vater érst mal drinstehen.

Gruss

Désirée

von desireekk am 30.01.2016

Antwort:

Klar wurde das verneint bei der damaligen Fragestellung !

http://www.rund-ums-baby.de/recht/Ist-der-Besuch-beim-Jugendamt-Pflicht_137378.htm

von Sternenschnuppe am 30.01.2016

Antwort:

Klar wurde das verneint bei der damaligen Fragestellung!, GENAU

und wenn du, liebe ap, immer noch im unfrieden getrennt bist, dann kann es dir nur recht sein, wenn in der geburtsurkunde kein vater drin steht. schadet dem kind nicht. unterschriften für elterngeld und kindergeld habe ICH vom erzeuger nicht gebraucht....

von dem her immer noch entspannt auf die geburt vorbereiten!
alles gute!

von kravallie am 31.01.2016

Antwort:

Das mit den Unterschriften

Das ist auch gar kein Ding.
Viele Paare oder getrennte Paare machen das mit der Anerkennung erst nach der Geburt. Der getrennte Ex will erst einmal sehen ob das Kind aussieht wie er, die anderen vergessen es vorher etc.
Also kann der Status "Vater unbekannt" für die Ämter nach 5 Wochen völlig anders sein.
Dann geht man zum Jugendamt, holt sich eine aktuelle Negativbescheinigung ( bezeugt das alleinige Sorgerecht ) und schickt den Kram weg.

Sonst würden Frauen deren Ex sich weigert anzuerkennen oder verschollen ist ja nie Geld bekommen.
Die Anerkennung hat hier damals ein Jahr gebraucht bis der gerichtliche Wdg durch war.

von Sternenschnuppe am 31.01.2016

Antwort:

Das mit den Unterschriften

Jep genau. Ich hätte auch, statt mir gerade die Unterschrift vom Kindsvater - mit dem ich ja zusammenlebe, auch zum Jugendamt gehen können und mir eine Negativbescheinigung ausstellen lassen können.

Aber was ist wohl der größere Stress? Zumal man die Negativbescheinigung dann für jeden Pups benötigt. Für uns war da das gemeinsame Sorgerecht der wesentlich leichtere Weg - aber bei uns handelt es sich auch um eine funktionierende Beziehung. im Erstbeitrag kann man nun einmal nichts davon lesen, das die werdenden Eltern getrennt sind.

Und nach dem lesen des damaligen Beitrages kann ich auch nicht nachvollziehen, woher die Aussage kommt, es wurde klar von vorgeburtlicher Vaterschaftsanerkennung abgeraten. Mindestens meine damalige Antwort war schon ähnlich wie jetzt, man kann es nach der Geburt machen, vor der Geburt ist aber eher stressfreier.

von Danyshope am 31.01.2016

Antwort:

ich habe die nicht einmal gebraucht

Und war rechtlich gesehen 5 Jahre alleinerziehend bis auch mein Mann das Sorgerecht bekam.
Drei geplante Operationen, Anträge ( ok, recht sofort nach der Geburt ) , 3 Kindergartenanmeldungen , hat nie jemanden interessiert wie da der Status ist.

von Sternenschnuppe am 31.01.2016

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