Hebamme Martina Höfel

Hebamme

Martina Höfel

   

 

Anti D Rhesusantikörper

Sehr geehrte Frau Höfel,

ich bin Rhesus negativ, mein Verlobter ist Rhesus positiv. Ich bin in der 26. SSW.

Zu Beginn meiner SS, am 30.1. wurde ein Antikörpetsuchtest gemacht, der negativ war. 4 Tage später habe ich Anti D Rhophylac gespritzt bekommen weil ich eine Pilzinfektion hatte und geblutet hatte. Ca. 6 - 7 Wochen nach der Rhophylac Gabe war der Antikörpersuchtest coombs indirekt positiv mit Anti D Antikörper - inkomplette AK im IAT 1:1. Beim nächsten Antikörpetsuchtest, der dann 13 Wochen nach der Rhophylac Gabe stattfand war dieser wieder positiv mit Anti D Antikörper - inkomplette AK im IAT 1:1. In der Bemerkung stand: Der Antikörpertiter hat im Vergleich zum früheren Befund abgenommen.

2 Tage nach diesem letzten Antikörpersuchtest, der ja mit einem Titer von 1:1 positiv war, habe ich wieder Anti D Rhophylac aufgrund einer minimalen Blutung erhalten. Ca. 5 bis 6 Wochen nach der letzten Rhophylac-Gabe wurde wieder ein Antikörpersuchtest gemacht mit dem Resultat: coombs indirekt positiv mit Anti D Antikörper - inkomplette AK im IAT 1:2. In der Bemerkung stand: Der Antikörpertiter hat im Vergleich zum früheren Befund zugenommen.

1. Sind die vorhandenen Anti D Antikörper für meine bestehende Schwangerschaft und mein Baby schädlich?

2. Ist der Antikörpertiter von 1:2 hoch und somit gefährlich?

3. Welche Auswirkungen können die Antikörper für meine bestehende SS und mein Baby haben?

4. Der nächste Antikörpersuchtest soll dann 3 Wochen nach dem letzten Test, also in der 28. SSW gemacht werden. Dann soll ich auch kurz nach dem Test erneut Rhophylac gespritzt bekommen. Ist das in Ordnung so oder gefährtlich, weil Antikörper vorhanden sind?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

von claudiasginger am 19.06.2012, 10:42 Uhr

 

Antwort:

Anti D Rhesusantikörper

Liebe claudiasginger,

diese leichten Titer-Erhöhungen sind meist auf die Impfung zurückzuführen und deshalb nicht bedenklich.

Und die Bemerkungen sind ja auch nicht aussagekräftig. Es ist ja eine Tatsache, dass der Befund mal abgenommen und mal zugenommen hat.

Glauben Sie allen Ernstes, dass Ihnen jemand etwas spritzt, was gefährlich wäre? Nicht ernsthaft, oder?

Liebe Grüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 19.06.2012

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