Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Zufüttern nach 4 Monaten

Frage: Zufüttern nach 4 Monaten

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Hallo Frau Welter! Ich habe meinem Sohn (4 Monate) vor drei Tagen das erste Mal ein Gläschen Karotten zum Mittag gegeben. Ich war einfach neugierig und da ich zur Zeit eine sehr schmerzende Brustwarze habe, ist mir der Schritt sehr leicht gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass sich nun etwas tut und ich auch etwas Entlasstung bekomme, da das Stillen an mir sehr "zehrt" (wiege 7kg weniger als vor der Schwangerschaft; 1,70 m 55 kg). Tja, nach drei Mahlzeiten (hat im übrigen super gut geklappt) hat mich dann mein schlechtes Gewissen eingeholt. Nun meine Frage: Wenn ich jetzt doch wieder voll Stillen würde (war ja nur dreimal ein Gläschen und danach hat er natürlich noch an der Brust getrunken), bringt das meinen Sohn bzw. seine Verdauung durcheinander? Hat sich meine Milch schon verringert, bzw. bekomme ich wegen der Milchmenge Probleme? Vielen Dank für Ihre Antwort. Ulrike


Biggi Welter

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? Liebe Ulrike, für Ihr vier Monate altes Kind ist es vorteilhaft, wenn Sie wieder zum Vollstillen zurückkehren und es ist auch kein Problem, ihre Milchmenge wieder seinem Bedarf anzupassen. Wegen der schmerzenden Brustwarze sollten Sie sich an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe wenden, so dass die Ursache für die Schmerzen herausgefunden und beseitigt werden kann. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. Falls die Gewichtsabnahme weitergehen sollte und Sie dies nicht wollen, dann achten Sie etwas auf sich und gönnen Sie sich und Ihren Nerven ruhig Kalorienbomben. Sahnequark statt Magerquark, einen schönen Eisbecher mit Sahne und lassen Sie sich vielleicht von Ihrem Partner kleine Zwischenmahlzeiten fertig machen, die Sie mit einer Hand essen können. Wenn ein Teller mit Häppchen (Käsewürfel, Obst, Brot, Kräcker ...) fertig im Kühlschrank steht, können Sie zum Beispiel die Zeit während des Stillens nutzen, um etwas zu essen und zu trinken. Letztlich ist es auch nicht das Stillen, was an der Frau zehrt, sondern die Tatsache, dass Mutter sein einer der härtesten Berufe der Welt ist. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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