FrauR
OK, vieles haben wir schon probiert, aber einige Methoden werden wir natürlich probieren.
Wie müssen wir uns verhalten, wenn er sich Nachts meldet u d an die Brust möchte?
Er wird 2-3x nachts wach und bisher hab ich ihn immer kurz angelegt zum wieder einschlafen, da Schnuller und (bis jetzt) Flasche nicht in Frage kommen, wir haben nen ganzen Schuhkarton voll Schnuller und er nimmt einfach KEINEN!!!
Wie kann ich ihn dann nachts beruhigen, wenn er von der Brust los kommen soll?
Vielen lieben Dank
Liebe FrauR, zunächst würde ich in der Nacht auf alle Fälle noch anlegen, zumindest bis das Baby gelernt hat, die Flasche anzunehmen. Versuchen Sie möglichst viel Druck aus der Situation zu nehmen und haben Sie Geduld - Ihr Baby WIRD die Flasche akzeptieren, Sie brauchen allerdings viel Geduld und Ruhe. LLLiebe Grüße Biggi
Mörchen17
Wenn ich dazu etwas sagen darf: MUSS Dein Kleiner denn nachts von der Brust loskommen? Als unser Zwerg in dem Alter Deines Söhnchens war, habe ich ihn nachts einfach an die Brust genommen, trotz Arbeitengehens tagsüber, das war das Praktischste. Ich meine, wach wird er nachts ja so oder so, statt dann mit ihm "auszudiskutieren", ob er nicht vielleicht einen Schnuller oder eine Flasche nimmt, kann er doch genauso gut gestillt werden, wenn er damit verlässlich wieder einschläft.
Späti79
So bekloppt das klingt: unser Sohn hat auch die Flasche erst nicht genommen. Ich habe dann mit ihm in Ruhe beim Flaschenangebot geredet und ihm gesagt, dass ich verstehe, dass er es doof findet, aber ich nicht mehr stillen mag (er kam tagsüber wie nachts alle 90min und ich sah aus wie ein Zombie) und das nicht mehr so geht. Er hörte mir so süß zu und fing beim xten Versuch an, an diesem Plastikteil zu saugen. So steigerte es sich Tag um Tag und am Ende kam die Nacht dran. Die musste dann aber mein Mann übernehmen und das war wirklich die beste Lösung..... Er nahm, bis zur Flasche, auch keinen Nuckel. Heute nimmt er nachts einen bzw zum Beruhigen u.ä.
FrauR
@Mörchen17 Für den Papa wäre es bedeutet einfacher, da ich in meiner 2. Arbeitswoche 1Woche lang Nachtdienst habe, also muss eine Lösung her... Tagsüber nimmt er ja eine Flasche, aber es ist wie verhext, sobald meine Milch oder pre Milch drin ist, rührt er die Flasche nicht mehr an... Schreit sich richtig in rage und lässt sich sogar dann nur an der Brust schwer beruhigen...
Deshalb hab ich mich ja hier gemeldet, um eine Lösung für die Situation zu bekommen. Ich habe noch knapp 10 Wochen Zeit, da sollte einiges möglich sein, nur eben weiß ich nicht, wie ich mich nachts verhalten soll
Kristina Wrede
Liebe FrauR, mein Tipp wäre: Wenn ihr zusammen seid, still ihn ganz normal. Wenn du nicht da bist, braucht der Papa gute Nerven, viel Einfühlungsvermögen und die Gewissheit, dass auch wenn das Kleine partout nicht anderes will, die Welt sich weiter drehen wird und alles gut ist. Wir unterschätzen gern, wie wichtig und welch großen Einfluss unsere innere Einstellung hat. Unsere Babys können diese spüren und lassen sich davon "überzeugen". Sprich: Nervöse, unsichere Betreuungsperson wird auch bei ganz normaler Situation dazu beitragen, dass das Baby sich unsicher fühlt und viel weint. Sichere, überzeugte Betreuungsperson wird dem Kind vermitteln: Es ist alles ok, auch wenn Mama nicht da ist, auch wenn du nicht stillen kannst. Du bist nicht allein und wir schaffen das gemeinsam. Du brauchst vielleicht nachts eine Milchpumpe, um überschüssigen Druck abzubauen... Aber die Vorteile, nicht komplett abzustillen, weil du wieder arbeiten gehen musst, sind größer!! Lieben Gruß, Kristina
Kristina Wrede
abgesehen davon: Als stillende Mutter gilts du zumindest bis zum 1. Geburtstag deines Kindes als besonders schutzwürdig. Das heißt, du dürftest gar nicht zur Nachtschicht eingeteilt werden. Nicht jede Mutter möchte das in Anspruch nehmen, aber ich finde, es ist ein Unterschied, ob man um seine Rechte weiß oder nicht... Sprich: Der Papa könnte im Notfall auch mit dem Baby zu dir kommen, damit du es in einer deiner Pausen in der Nacht stillst.... LIeben Gruß, Kristina
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