katinka22
Hallo, Meine Tochter ist jetzt gerade 9 Monate alt. Die Beikost Einführung war nicht ganz einfach wir haben immer wieder Pausen gemacht und einiges ausprobiert. Ich stille gerne und auch zum Einschlafen das habe ich bei ihrem Bruder auch gemacht jetzt ist es nur so das ich in drei Monaten wieder anfange zu arbeiten im Nachtdienst und ich nicht genau weiß wir und womit ich anfangen soll anzustillen. Meine Hebamme meldet sich leider nicht zurück. Sie stillt ca noch 6 mal am Tag. Die Kleine nimmt auch keinen Schnuller braucht viel Körperkontakt wenn sie ohne Brust einschläft dann im Tragetuch. Sie ist auch schon seit ca drei Monaten ziemlich auf mich fixiert und nimmt das Essen vom Löffel meistens auch nur von mir wenn der Papa oder jemand anderes es versuchen endet es in einer riesigen Schreierei und gegessen hat sie dann auch nichts. Genauso ist es wenn ich weg gehe. Im Moment ist es so das sie morgens gestillt wird dann bekommt sie Mittagessen isst aber noch keine große Menge ca 90g dann wird sie eine halbe Stunde später zum Mittagsschlaf gestillt und schläft dabei ein nachmittags bekommt sie dann Obst und am Abend ihren Brei aus 150ml Milch den sie auch meistens auf isst dann wird sie zum Schlafen wieder gestillt und kommt nachts dann noch 2 bis 3mal, sie trinkt richtig und nuckelt nicht nur. Über den Tag biete ich ihr immer wieder Wasser an wovon sie auch gut trinkt. Meine Frage nun wie und mit welcher Mahlzeit kann ich am besten anfangen abzustillen oder sollte ich von jetzt auf gleich nur noch die Flasche geben? Bis jetzt hat sie die aber auch noch nicht wirklich genommen nur mit Wasser. Wobei sie das auch lieber aus einem schnabelbecher trinkt. Wie können wir ihr helfen nicht mehr so auf mich fixiert zu sein, möchte demnächst ungern mit dem Wissen arbeiten gehen das sie nur weint. Entschuldigen sie bitte den langen Text aber ich wollte alles drin haben hoffe man kann es verstehen. Danke schon einmal für die Antwort Viele Grüße
Kristina Wrede
Liebe katinka22, in diesem Alter ist es normal, dass die Kleinen noch ganz auf ihre Hauptbezugspersonen fixiert sind. Wenn sie in 3 Monaten nachts von jemand anderem als von dir betreut werden soll ist es wichtig, dass ihr schon jetzt damit beginnt, diese Beziehung zu stärken. Das geht tatsächlich am besten über viel Körperkontakt, wenn sie das noch so stark braucht. Ich vermute, es wird der Papa sein, der bei ihr ist? Dann könnte er schon jetzt viel mit dem Tragetuch arbeiten und z.B. lange Spaziergänge mit ihr im Tuch machen. Die Zeit hilft euch schon auch :-) Was jetzt noch eine riesige Herausforderung erscheint könnte nicht mehr so schwer sein, wenn sie ein Jahr alt ist... Beikost ist für viele Stillkinder gar nicht so interessant in diesem Alter, und sie brauchen sie ja auch wirklich nur als BEI-Kost, nicht wirklich als Stillersatz. Mit einem Jahr verändert sich das Verhältnis allmählich und sie nehmen schon mehr, bzw. lieber, die Beikost an. Das sollte also dann ganz von allein besser sein als jetzt. So, wie du es beschreibst scheint es sinnvoll, wenn du ca. 1 Monat vor Arbeitsbeginn die Nachtmahlzeiten allmählich streichst. Vielleicht fangt ihr erst mit einer etwas längeren Stillpause in der Nacht an, damit sie sich daran gewöhnt, dass es da keine Brust mehr gibt. Es geht in der Regel in diesem Alter nicht ohne Tränen, aber mit viel Liebe und Geduld (und Verständnis für ihren Unmut) sollte sie das in 3-4 Tagen akzeptiert haben. Wenn die Stillpause in der Nacht gut klappt, geht's ans Einschlafen ohne Brust - meist die größte Herausforderung, weil es eben wirklich schwer für ein so kleines Kind ist, ohne diese Hilfe in den Schlaf zu finden. Ihr könnt ihr als Alternative eine Flasche mit Premilch anbieten (denn die kann auch nach Bedarf gegeben werden). Anfangs wird sie sie natürlich ablehnen, das ist die normale Reaktion. Wenn sie aber sieht, dass das Nein zum Stillen feststeht, nimmt sie sie als Alternative vielleicht doch. Notfalls eben aus der Schnabeltasse. Wenn du morgens von der Arbeit kommst, kannst du sie ja dann gleich stillen. Ganz abstillen empfehle ich dir nicht, allein schon weil du ihr durch das Stillen helfen kannst, die veränderten Umstände zuhause besser zu verarbeiten. Stillen ist ja viel mehr als nur Ernährung! Für dich wird es dann aber sicher auch schwer, weil du ja schlafen musst am Vormittag. Wie geht es dann mit deiner Maus, wer betreut sie in dieser Zeit? Kann sie mit dir ins Bett, falls sie wenig schlafen sollte, und Schlaf, Nähe und Milch nachtanken, während auch du deine Erholung findest? Lieben Gruß, Kristina
katinka22
Hallo Kristina Vielen Dank für die schnelle Antwort! Es wird der Papa sein der sich in der Nacht um sie kümmer wird wenn ich arbeiten bin allerdings ist der Plan das ich sie morgens bevor ich schlafen gehe zur Tagesmutter bringe und ihren Bruder in den Kindergarten. Da der Papa auch arbeiten muss wenn es ganz blöd läuft von den Dienstplänen wird auch die Oma zumindest Abends mal einspringen müssen was auch ganz glücklich ist aber anders geht es leider nicht bei zwei Eltern im Schichtdienst auch am Wochenende. Eine Runde kuscheln und stillen wäre von der Zeit aber noch drin. Mit dem Vorschlag die Nacht Mahlzeit zu streichen meinst du komplett streichen oder ihr das Fläschchen anzubieten? Wird meine Brust sich innerhalb eines Monats daran gewöhnen? Hatte beim Sohn in der Abstillzeit eine schlimme Mastitis und er wurde nur noch nachts gestillt. Viele Grüße Katinka
Kristina Wrede
Liebe Katinka, es spricht nichts dagegen, ihr die Flasche (Pre) anzubieten in der Nacht. Die sie vielleicht dann auch nach ein paar Nächten des Protestes annehmen wird. Ein Monat müsste reichen. Achte darauf, ob deine Brust spannt, und übe vielleicht jetzt schon mal das Ausstreichen von Hand (siehe: http://lalecheliga.de/images/Infoblaetter/LLL_Muttermilch_gewinnen_und_aufbewahren.pdf). Wenn es gar nicht erst zu einem bösen Stau kommt, sollte auch die Gefahr einer Brustentzündung gebannt sein. Lieben Gruß, Kristina
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