Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Was mache ich eigentlich mit der milch wenn ich nicht stillen will ??

Frage: Was mache ich eigentlich mit der milch wenn ich nicht stillen will ??

Mitglied inaktiv

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Und zwar soll unsere kleine in 2 wochen auf die welt kommen aber ich möchte nicht stillen aber was mache ich dann mit der milch aus der brust ????????


Biggi Welter

Biggi Welter

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? Liebe Schokopüppi, es gibt zwei Möglichkeiten in dieser Situation: medikamentöses Abstillen mit Prolaktinhemmern oder natürliches Abstillen. Die erste Möglichkeit mag auf den ersten Blick als „einfach" erscheinen. Frau schluckt ein paar Tabletten und „das war‘s", birgt aber eine ganze Reihe von Risiken. Nicht umsonst ist die Zulassung von Prolaktinhemmern zum Abstillen in anderen Ländern seit langem zurückgenommen. Zitat aus „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Spielmann, Schaefer, 6. Auflage: „Zum Abstillen ist vor allem Bromocriptin eingesetzt worden. Angesichts möglicher Risiken für die Mutter soll es nicht mehr routinemäßig zu diesem Zweck genommen werden (Arzneimittelkommission 1989). die amerikanische Food und Drug Administration (FDA) hat aufgrund der mütterlichen Risiken die Zulassung für Bromocriptin zum Abstillen zurückgezogen (Herings 1995). Statt dessen sollen physikalische Maßnahmen wie gut sitzende unterstützende Bekleidung sowie Kühlung und Entleerung bis zur Erleichterung den Vorzug gegenüber Ergotaminderivaten erhalten." Die zweite Möglichkeit, das natürliche Abstillen, kann zwar etwas länger dauern, ist aber für den Körper schonender. Sie können nach der Geburt durch vorsichtiges Entleeren der Brust (nur so viel wie unbedingt erforderlich) und Kühlen der Brust langsam abstillen. Ergänzend kann durch naturheilkundliche Mittel (z.B. Salbeitee) und homöopathische Mittel der Abstillprozess gefördert werden. Falls Sie sich für naturheilkundliche und homöopatische Mittel interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Hebamme oder Ärztin/Arzt. Es ist NICHT notwendig, dass Sie Ihre Trinkmenge einschränken. Eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr wirkt sich nicht positiv auf die Verringerung der Milchmenge aus, beschert Ihnen aber Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Wenden Sie sich am besten bereits vor der Geburt an eine Stillberaterin vor Ort, die Ihnen im direkten Kontakt den genauen Ablauf des natürlichen Abstillens erklären kann. Schöne restliche Schwangerschaftstage und eine gute Geburt. LLLiebe Grüße Biggi Welter


Mitglied inaktiv

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gib sie einer kuh zu trinken!


Mitglied inaktiv

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Klasse Antwort! Ich muß immer noch kichern...Auch wenn's die Flaschenfans auf die Palme bringt: die einzig richtige Antwort!


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