Issi123
Hallo, ich habe Anfang Dezember 2017 mein Baby in einer Klinik bekommen. Direkt nach der Geburt habe ich das Baby angelegt und es hat sehr deutlich gesogen. Ich hatte das Gefühl, alles ist stilltechnisch in Ordnung, weil es sehr lange gesogen hatte. Am zweiten und dritten Tag waren wir noch in der Klinik. Das Kind schlief tagsüber immer friedlich, aber die beiden Nächte lang schrie das Kind durch. Ich war total übermüdet und auch von dem durchwegs schreienden Kind total fertig (Rooming-in). In der Klinik, wo ich war, wurde einem das Kind auch nicht abgenommen, sondern man wurde immer wieder abgewimmelt "Legen Sie einfach Ihr Kind an..". Wie auch immer, so habe ich ständig das Kind eben "angelegt", aber ich hatte das Gefühl, dass es dadurch im wahrsten Wortsinn nicht "Gestillt" oder irgendwie zufrieden wurde. Seitens der Klinik musste ich dann an dem zweiten Tag in der Klinik an eine elektrische Medela-Milchpumpe, um meine Milchproduktion anzuregen, für je Seite 10 Minuten und Stufe 4. Außer dass es weh tat, kam da kein Tropfen. Außerdem wurde mir dann ein STillhütchen verabreicht, das ich nehmen sollte. Ich hab mir so Sorgen gemacht um das Kind, aber es war mein erstes Kind, sodass ich auf die Schwestern gehört habe, die mich beschwichtigten mit der Information, dass es einem Neugeborenen nichts ausmache, wenn erstmal kaum Milch komme. Begründung: "Es hat einen sehr kleinen Magen und außerdem ernährt es sich in den ersten Tagen noch vom Fruchtwasser. Da passiert nichts." Am Abend des zweiten TAges habe ich mich aus der Klinik entlassen lassen. Danach hat das Kind am Tag darauf wieder so geschrien. Ich habe es ständig umher getragen, ständig gewickelt, gewärmt und alles. Da hatte ich dann aber meine nachgeburtliche ambulante Hebamme, der ich von meiner Sorge erzählt hatte und die dann das Kind gewogen hat. Sie hat dann festgestellt, dass da Kind 15 Prozent vom Geburtsgewicht abgenommen hat und dass es eine PRE-Milch braucht. Seither geht es bergauf. Mir brennt aber nun eine Frage wirklich sehr auf dem Herzen, weil ich absolut nicht weiß, ob das Kind von mir überhaupt Kolostrum erfolgreich erreichen konnte oder nicht: Welche Spätfolgen hätte ein Kind, wenn es - einfach einmal angenommen - die ersten vierTage seines Lebens überhaupt keine Nahrung/Flüssigkeit etc. erhalten hätte?
Liebe Issi123, das wäre in der Klinik sicherlich aufgefallen und ich denke, dass die Messtoleranz bei verschiedenen Waagen nicht unterschätzt werden darf. Mach Dir keine Sorgen, Dein Baby wächst und gedeiht jetzt. Wenn Du sehr besorgt bist, frage einmal in der Klinik nach, dort wird das Gewicht ja täglich kontrolliert. LLLiebe Grüße Biggi
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