Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Schmerzen beim Milchspendereflex

Frage: Schmerzen beim Milchspendereflex

Artanja3088

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Hallo, Ich stille meinen 4 Monate alten Sohn voll. Dies tun wir mit Stillhütchen, da meine Brustwarzen sehr flach sind und er nicht richtig andocken kann, und wir mittlerweile unseren Weg auf diese Art gefunden haben :) So läuft auch alles ganz gut, ich habe eher mehr Milch als nötig und der kleine Mann gedeiht prächtig! Allerdings ist es so, dass ich mitunter starke Schmerzen beim Milchspendereflex habe. Auch das Raynaud-Syndrom "ärgert" mich (blutleere, weiße Brudtwarzen nach dem Stillen). Seit ein paar Wochen ist es so, dass wenn der Milchspendereflex einsetzt, meine andere Brust (also an der gerade nicht gestillt wird) sehr hart wird und extrem schmerzt. Links ist es schlimmer als rechts. Was könnte das sein? Meine Hebamme hat leider keine Idee dazu. Vielleicht haben Sie eine Idee?! Danke schonmal, Viele Grüße


Biggi Welter

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Liebe Artanja3088, es gibt zwei Möglichkeiten für dieses Phänomen. Das eine ist eine ungute Trinktechnik des Kindes und das andere ein Gefäßkrampf (letzteres sieht man häufiger bei Frauen, die in der Schwangerschaft Magnesium genommen haben und es dann plötzlich abgesetzt haben). Aus der Ferne kann ich jedoch nicht sagen, was es ist und deshalb ist es am sinnvollsten, wenn Sie sich an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe wenden und sich beim Stillen zuschauen und die Brustwarzen unmittelbar nach dem Stillen anschauen lassen. Eine kompetente Beraterin kann Ihnen verschiedene Anlegetechniken zeigen, die den Schmerz lindern können. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Der Artikel hinter diesem Link gibt dir ein wenig Hintergrundinfos, schau ihn dir doch mal an, ob das bei dir zutreffen könnte. Falls ja, solltest du deinen Gynäkologen oder Hausarzt mal auf diese Möglichkeit ansprechen. http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/article/830590/schmerzen-stillen-mastitis-gefaessproblem.html LLLiebe Grüße Biggi


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