Mitglied inaktiv
Was kann ich noch tun ??? Nicht einmal meine Hebi kann mir mehr helfen. Erst kam ja kaum Milch, dann konnte ich Isabell (geb. 1. Aug.04) an einer Brust allein mit 100 ml versorgen, und seit der Nacht von Montag auf Dienstag kommt kaum noch Milch. Ich trinke 4 l Wasser am Tag, 2-3 Becher Stilltee, morgens einen halben l Milch, pumpe alle 3 h zuerst 7 min, dann 5 min und dann 3 min. ab. Dabei bekomme ich mit Hängen und Würgen 80 ml, vorhin nur noch 60 ml zusammen. Es ist einfach verflixt !!! Sonst habe ich auch immer gemerkt, wie die Milch nachschießt, und jetzt sind meine Brüste den ganzen Tag nur weich. Anlegen kann ich Isabell gar nicht mehr, da sie nur schreit, weil nichts herauskommt. Und am Wochenende war ich trotz fast platzender Brüste überglücklich, daß es dieses Mal mit dem Stillen klappt. Streß kann es auch nicht sein, da meine Mutter da ist und sich sehr viel um meinen großen Sohn kümmert und auch vieles im Haushalt macht. Tschau Susi (mit ICSI-Sohn Raphael und ICSI-Tochter Isabell)
? Liebe Susi, wir bemerken manchmal gar nicht, unter welchem Stress wir stehen und Sie stehen schon allein deshalb unter Stress, weil Sie ein Stillproblem haben! Ich kann Ihnen nun nur ganz dringend raten, sich an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe zu wenden, die mit ihnen in einem direkten und persönlichen Gespräch zunächst einmal die verschiedenen Aspekte Ihrer Sorgen „sortiert" und dann mit Ihnen gemeinsam nach einem Weg sucht, wie Sie aus diesem Dilemma wieder heraus kommen und auch ihr Kind (von dem ich leider befürchte, dass es saugverwirrt ist) an die Brust führen können. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben. Die Milchbildung lässt sich nicht durch bestimmte Getränke anregen, auch wenn es immer wieder so behauptet wird. Um die Milchbildung zu fördern hilft nur eine vermehrte Stimulation der Brust, das heißt die Entleerung durch häufiges Anlegen oder eventuell abpumpen. Es ist auch ein Ammenmärchen, dass sich die Milchbildung durch eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr steigern ließe. Auch die Wirkung von sogenannten Milchbildungstees konnte nie wissenschaftlich nachgewiesen werden, wohl aber die Nebenwirkungen. Nicht wenige Kinder reagieren mit ziemlichen Bauchproblemen auf diese Teemischungen, vor allem, wenn die Mutter mehr als eine bis drei Tassen täglich trinkt. Da es keine Leitung Mund - Magen - Darm -Brust gibt, funktioniert es nicht, die Milchmenge durch vermehrtes Trinken zu steigern. Das einzige, was dadurch gesteigert wird ist die Urinmenge. Übermäßiges Trinken kann die Milchmenge sogar zurückgehen lassen. Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Milch, da sie dazu führt dazu, dass das antidiuretische Hormon (ADH) zurückgeht, die Frau erfährt dann eine vermehrte Wasserausscheidung („schwemmt aus") und die Milchbildung verringert sich. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit (davon höchstens zwei bis Tassen Milchbildungstee) sind im Allgemeinen ausreichend. Wenn der Urin dunkelgelb wird und die Menge gering ist, trinken Sie zu wenig. Richten Sie sich nach Ihrem Durstgefühl und trinken Sie nicht irgendwelche Mengen, nur weil immer wieder behauptet wird, dass stillende Frauen viel trinken müssen. Wenden Sie sich bitte wirklich an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
hallo susi! vielleicht trinkst du zuviel??? habe vor einiger zeit mal biggis antwort auf ein ähnliches problem gelesen, vielleicht ein denkanstoß! liebe grüße! (hier ein auszug aus biggis antwort) "Achte darauf, dass DU so viel Ruhe und Erholung wie möglich bekommst (am besten legst Du dich zusammen mit dem Baby ins Bett, vorausgesetzt Du hast die Möglichkeit dazu) und dich möglichst ausgewogen und ausreichend ernährst. Kohlenhydratreiche Nahrung wirkt sich positiv auf die Milchmenge aus. Trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Du musst keinen Milchbildungstee trinken und wenn Du ihn trinken willst, dann bitte nicht mehr als zwei bis drei Tassen täglich, mehr kann Bauchprobleme bei den Kindern verursachen. Eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr wirkt sich NICHT positiv auf die Milchbildung aus. Bei jedem Abpumpen eine Flasche Mineralwasser zu trinken ist NICHT sinnvoll!!! Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Milch, da sie dazu führt dazu, dass das antidiuretische Hormon (ADH) zurückgeht, die Frau erfährt dann eine vermehrte Wasserausscheidung („schwemmt aus") und die Milchbildung verringert sich."
Mitglied inaktiv
Hallo, ich würde auch mal tippen, daß Du zuviel trinkst! Man soll gar nicht so viel trinken, nur wie man/frau Durst hat. Du machst Dir Streß! Außerdem ist es kein Zeichen, daß Du keine Milch hast, wenn die Brust weich ist. Das ist gut so! Die meiste Milch wird während (!!!) des Stillens gebildet. Deshalb meinen viele Frauen, sie hätten keine Milch mehr. Und mit dem Abpumpen ist das auch so eine Sache. Du kannst niemals so viel abpumpen, wie ein Baby effektiv saugt. Mache Dir bloß keinen Streß! Deine Tochter ist noch so klein. Es muß sich auch bei Euch erst einmal alles einpendeln. VLG Tina
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