Amanda32
Hallo, meine Tochter ist 26 Monate alt und stillt insbesondere nachts noch häufig. Seitdem ich vor vier Monaten meine Periode bekommen habe, habe ich insgesamt leider weniger Milch und die Brust ist deutlich kleiner geworden ( ich habe sowieso kleine brüste). Wenn sie wirklich trinken möchte zieht sie die Brust extrem in die Länge sodass eine Art Schlauch entsteht (rein optisch natürlich). Dadurch ist der Milchfluss aber extrem gut. Frage 1: steckt da ein natürlicher Mechanismus hinter, dass sich der Milchfluss dadurch verbessert oder ist da im Inneren womöglich was krankhaft verändert? Frage 2: seit einer Woche schmerzen meine Brustwarzen als hätte ich mein erstes Kind frisch und sie wären wund. Liegt das am Trinkverhalten, hormonelle Einflüsse zb zweite Zyklushälfte? Muss ich damit rechnen dass die Milch mit jeder Blutung weniger wird? Dann hab ich ja relativ schnell keine mehr. Liebe Grüße
Liebe Amanda32, manche Frauen erleben, dass mit dem Einsetzen der Blutung die Milchmenge vorübergehend etwa abnimmt. Das ist jedoch kein bleibender Zustand und nach ein bis zwei Tagen hat sich die Milchmenge wieder normalisiert. Bis dahin sollte häufiger anlegt werden. Es muss auch nicht bei jedem Einsetzen der Periode zu diesem Einbruch kommen. Gelegentlich scheint es auch beim Einsetzen der Menstruationsblutung zu einer Geschmacksveränderung der Milch zu kommen, so dass das Baby die Brust nur recht zögernd annimmt. Auch diese Veränderung ist nicht auf Dauer, sondern vergeht nach ein bis zwei Tagen wieder. Dein Kind kann durch das Ziehen der Brust wohl besser trinken, ich denke nicht, dass es krankhaft ist, die Schmerzen allerdings sollten nicht sein. Ist die Brust denn auch wund, könnte ein es ein Soor sein? Mögliche Symptome für eine Soorinfektion bei der Mutter sind: starke Schmerzen der Brustwarzen oder der Brust, die seit der Geburt auftreten, während der gesamten Stillmahlzeit anhalten und durch verbesserte Stillpositionen und Anlegetechniken nicht gelindert werden können, plötzlich einsetzenden Schmerzen der Brustwarzen und/oder Brust nach Ablauf der Neugeborenenperiode, juckende oder brennende Brustwarzen, die rosa oder rot, glänzend und fleckig aussehen und/oder mit einen Ausschlag aus kleinen Bläschen bedeckt sind, offene Brustwarzen, stechende Schmerzen in der Brust während oder nach dem Stillen, schmerzende Brustwarzen und/oder Brüste bei korrektem Gebrauch einer vollautomatischen elektrischen Milchpumpe, Infektionen der Scheide mit Hefepilzen (Monilia). Mögliche Symptome für eine Soorinfektion beim Baby sind: Windelausschlag, cremige, weiße Ablagerungen auf der Innenseite des Munds, der Wangen oder der Zunge des Babys, das Baby wendet sich wiederholt von der Brust ab, ein klickendes Geräusch beim Stillen oder Brustverweigerung (weil es einen schmerzempfindlichen Mund hat), Blähungen und Quengeln in seltenen Fällen kann Soor mit zu einer langsamen Gewichtszunahme beitragen. Das Baby muss keine sichtbaren Symptome haben. Wende dich am besten an deine Ärztin/Arzt und lass die Brust anschauen. Zusätzlich solltest du dich an eine Stillberaterin vor Ort wenden, die sich anschauen kann, wie Du dein Baby anlegst und wie es saugt. Probleme mit den Brustwarzen werden in vielen Fällen durch eine ungünstige Anlegetechnik und/oder ein Saugproblem verursacht. Beides kann jedoch nur eine Stillberaterin, die dich und dein Kind sehen kann, beurteilen. Lieben Gruß Biggi
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