Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Nach 10 Monaten zuwenig Milch?

Frage: Nach 10 Monaten zuwenig Milch?

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Hallo, meine Tochter ist zehneinhalb Monate alt.Ich habe 6 Monate voll gestillt, dann schrittweise die Beikost eingeführt und stille seit ca. 2 Monaten nur noch vormittags (also ihr Frühstück), nachts zur Beruhigung und manchmal(aber selten) tagsüber, wenn sie ganz ganz quengelig oder krank ist. Da sie ihre Morgenmahlzeit noch im Bett einnimmt und sie immer an meiner linken Seite liegt (weil Bettmitte), leistet die linke Brust das überwiegende Milchpensum. Bislang war das alles kein Problem, aber seit ein paar Tagen habe ich den Eindruck, daß die Milchmenge deutlich zurückgegangen ist. Man merkt ja, ob sie wirklich trinkt und sie muss erstmal lange saugen, bis sie überhaupt ans Trinken kommt und das eigentliche Trinken ist dann sehr kurz. In den letzten Nächten war sie dann auch entsprechend gefrustet und wollte einfach nicht wieder einschlafen. Woran kann es liegen, dass ich so plötzlich und nach so langer Zeit Probleme mit der Milchmenge habe und was kann ich machen, um die Produktion wieder anzukurbeln?


Biggi Welter

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? Liebe Mary, normalerweise schwindet die Milch nicht plötzlich so dahin, doch es gibt zwei Möglichkeiten, wo es tatsächlich zu einem plötzlichen Rückgang der Milchmenge kommen kann: durch eine erneute Schwangerschaft oder aber auch bei manchen Frauen mit dem Einsetzen der Regelblutung. Falls der Rückgang der Milchmenge auf eine erneute Schwangerschaft zurückzuführen sein sollte, dann lässt sich leider nichts dagegen unternehmen. Besteht ein Zusammenhang mit dem Einsetzen der Periode, so löst sich das Problem innerhalb von ein bis wenigen Tagen von selbst und die Milch fließt wieder wie zuvor. Es kann auch mal vorkommen, dass der Milchspendereflex nicht wie gewohnt einsetzt. Vielleicht ist die Mutter verspannt oder das Kind saugt nicht ganz so optimal. Das ist aber kein Beinbruch und wenn die Mutter es dann schafft ruhig zu bleiben, vielleicht die Seite zu wechseln (eventuell mehrfach) und sich gezielt entspannen, dann ist meist alles bald wieder so wie es sein soll. Also: Keine Panik, sondern Ruhe bewahren und sich mit dem Kind bequem und in Ruhe hinsetzen oder hinlegen und auch mal an was anderes denken. Die Entspannungsübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs können ebenfalls sehr hilfreich sein. Es kann schon mal vorkommen, dass der Milchspendereflex nicht gleich einsetzt. Vielleicht ist die Mutter verspannt oder das Kind saugt nicht ganz so optimal. Das ist aber kein Beinbruch und wenn die Mutter es dann schafft ruhig zu bleiben, vielleicht die Seite zu wechseln (eventuell mehrfach) und sich gezielt entspannen, dann ist meist alles bald wieder so wie es sein soll. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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