Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Milch-Allergie

Frage: Milch-Allergie

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Mein Sohn (7 Monate) bekommt seit ca. 4 Wochen Beikost. Er hatte im Gläschen vielleicht 3 oder 4 Mal Milchzusatz, bekommt aber ansonsten keinen Milchbrei! (Nur mit Mumi angerührte SL-Breie von Humana) Ich bin etwas verwirrt, weil er nun Ekzeme in Gesicht und Oberkörper bekommen hat. Ein LEICHTES Ekzem hat er tatsächlich schon seit ein paar Monaten. Der Arzt vermutet eine Kuhmilchallergie und hat mir geraten meine Ernährung umzustellen. Ich packe das ehrlich gesagt nicht (denn mit dem Weglassen ist es ja leider nicht getan) und ich bin auch so unsicher, ob das überhaupt die Ursache ist! Es hat schließlich eine Verschlimmerung gegeben, seit mein Sohn Beikost bekommt. Außerdem kommen gerade die Zähne raus. Rätst du mir zur Ernährungsumstellung? Wie kann ich rausbekommen, ob tatsächlich meine MUMI den Ausschlag ergeben hat. Ist das nicht eher selten? P.S Mein Sohn ist von uns aus allergisch überhaupt nicht vorbelastet. Danke, Biggi!


Biggi Welter

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? Liebe Marion, um festzustellen, ob ein Kind tatsächlich keine Kuhmilch bzw. Kuhmilchprodukte verträgt, bleibt in aller Regel nichts anderes übrig, als auf alle Kuhmilch und alle Lebensmittel, die Kuhmilcheiweiß enthalten grundsätzlich zu verzichten und das nicht nur für ein paar Tage, sondern für mindestens zwei Wochen (in Extremfällen kann es sogar bis zu sechs Wochen dauern, ehe ein Resultat zu sehen ist). Es ist selten, dass es über die Muttermilch zu Reaktionen beim Kind kommt, aber es ist nicht ausgeschlossen. Statistisch gesehen sind bei etwa zehn Prozent der Mütter, die eine Auslassdiät durchführen, dann auch Verbesserungen beim Kind zu sehen. Um ganz sicher zu gehen, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als tatsächlich streng für mindestens zwei Wochen auf alle Kuhmilch zu verzichten, alle Etiketten zu lesen (es ist erstaunlich wo überall Milcheiweiß untergemischt wird), beim Metzger zu fragen, was in der Wurst drin ist usw. Gleichzeitig sollte bei einer solchen Diät eine Ernährungsberaterin hinzugezogen werden, um Mangelerscheinungen bei der Mutter auszuschließen. Leider sind auch Kinder, die keine besondere Vorbelastung in Hinsicht auf Allergien haben, nicht davor gefeit, doch welche zu entwickeln. LLLiebe Grüße Biggi


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