Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Krankenhausaufenthalt

Frage: Krankenhausaufenthalt

Mitglied inaktiv

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Hallo liebe Stillberaterinnen, leider droht mir demnächst ein Krankenhausaufenthalt von ca. 3-4 Tagen, wobei meine Kleine (11 Monate alt) nicht mit aufgenommen werden kann. Ich stille noch recht viel (morgens, vormittags, mittags, abends, nachts). Es ist wahrscheinlich, dass ich aufgrund von diversen Untersuchungen und Medikamenten nur selten (wenn überhaupt) zum Stillen kommen werde. Mein Mann würde mir unsere Kleine jedoch tagsüber bringen, so ich stillen darf - nachts hingegen (sie trinkt noch ca. 3-4x) geht das nicht. Sehr ungern möchte ich auf das Stillen verzichten, u.a. weil sie noch sehr auf die Milch fixiert ist. Wie kann ich diese 3-4 Tage am besten die Milchproduktion aufrecht erhalten, wenn ich kaum stillen werde? Habe eine Handpumpe von Medela, jedoch klappt es mit dem Pumpen nicht so gut, wie wenn ich stille (da kommt viel mehr Milch, habe ich das Gefühl). Wäre eine elektrische Pumpe besser? Vielen Dank im Voraus!


Biggi Welter

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Liebe Lisa13, ich kann deine Sorge wirklich gut nachvollziehen, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir auch sagen, dass unsere kleinen "Großen" sehr gut unterscheiden können zwischen "NichtdaseinKÖNNEN" und wollen. Deine Tochter ist in einem Alter, in dem sie verstehen kann, dass Du nachts nicht bei ihr sein kannst und die beiden werden einen Weg finden, die Nächte gut zu überstehen. Mein Mann ist damals mit dem Auto durch die Stadt gefahren und die Kinder haben Lichter gezählt, bis ihnen die Augen zufielen, an anderen Tagen durften die Kinder auf der Couch in Papas Arm einschlafen und wenn es gar nicht gegangen wäre, hätten sie mich eben nachts besucht ; ). Wenn dein Mann mehrmals täglich mit deiner Kleinen vorbei käme, dann sollte das machbar sein. Natürlich ist es sicher nicht machbar, dass deine Kleine die ganze Zeit dabei bleibt, denn wenn Du nicht in einem Einzelzimmer liegst und jemanden dabei hast, der sich mit ihr beschäftigen kann, bringt das ja einige Unruhe in den Krankenhausalltag. Auf jeden Fall würde ich um einen Kompromiss mit dem Krankenhaus ringen. Frage doch mal nach, ob es nicht eine Kontaktperson im KKH gibt, die für die Belange der Patienten zuständig ist. Wenn Du die auf deine Seite bekommst, wird die Verhandlung mit den Ärzten eventuell leichter. Signalisiert Du Bereitschaft, die Richtlinien des Krankenhauses anzuerkennen, ist es oftmals leichter, Ausnahmen zu erwirken! Und vielleicht kannst Du auch prüfen, ob nicht ein anderes Krankenhaus ebenfalls in Frage käme. Wenn Du mit der Handpumpe nicht gut zurecht kommst, kannst Du dir in der Apotheke eine elektrische Pumpe ausleihen, vielleicht übst Du vorher schon ein paar Tage. Vielleicht lernst Du auch das Handausstreichen, manche Mütter kommen damit besser klar. Ich bin sicher, dass Ihr die Tage gut überstehen werdet, alles Gute für dich! LLLiebe Grüße, Biggi


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